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Web-Fotos

 

Fotos für die eigene Internet-Seite in hoher Qualität

und mit einfachen Programmen aufbereiten

 

1. Anlass

 

Die neue Lumix G2 erstellt Fotos in hoher Qualität. Soweit keine zu hohen ISO-Werte eingestellt werden, wird ihr eine Bildqualität bescheinigt, die im mittleren DSL-Niveau liegt.

 

Um die, im Vergleich zu meiner bisherigen Ausrüstung, deutlich höhere Bildqualität kostengünstig und rationell ins Internet umzusetzen, war eine längere Testphase notwendig.

 

Verwendet habe ich, wie bisher, PhotoShop Elements und IrfanView. Bessere Programme in deutscher Sprache habe ich für meine Zwecke, auch nach längerer Recherche, nicht finden können.

 

 

Elements ab Version 6 erreicht die beste Umrechnung, mit noch akzeptabler Datei-Größe, aber  nur dann, wenn jedes Einzelfoto über >Datei >”Für Web speichern” bearbeitet wurde. Eine mühsame Arbeit, wenn ganze Tagestouren dokumentiert werden sollen.

 

Deshalb wurde eine Einzelbild-Konvertierung aus Elements als Referenz genommen und ausgetestet, mit welchen Einstellungen IrfanView die möglichst gleichen Ergebnisse erzielt. Denn IrfanView hat deutlich vielseitigere Batch-Funktionen.

 

Das Ergebnis sehen Sie nachfolgend in zwei Vergleichs-Bildern. 

 

P1000165-03-ps-web

Mit PhotoShop Elements im Einzelbild-Verfahren komprimiert - Als Dateigröße war 100 KB notwendig.

P1000165-03-iv-web-2

Mit IrfanView im Batch-Verfahren verkleinert. IrfanView braucht 110 KB Dateigröße, für die gleiche Bild-Qualität.

2. Die Einstellungen in PhotoShop Elements - für detailreiche Einzelfotos -

 

Bildaufbereitung für die Web-Seite

Zuerst verkleinern: >Bild >Skalieren >Bildgröße – dort: >die Auflösung auf 300 ppi (oder dpi) ändern, dazu muss “Bild neu berechnen” ausgeschaltet werden! 

Anschließend erneut Bildgröße-Funktion aufrufen, “Bild neu berechnen” wieder einschalten und dann die lange Seite (die Breite, oder bei Hochformat-Fotos die Höhe) auf 660, 720, 750, 810 bis maximal 840 Pixel verkleinern.

 

Bildmaße für große Bilder im GaleryMaker

Für Einzelbilder im GaleryMaker hat sich auf meiner Web-Site inzwischen die Höhe 810 Pixel besonders bewährt. Bei dieser Bildhöhe wird in der GaleryMaker-Vorlage -bei Vollbild-Modus- unterhalb des Fotos noch die Navigation angezeigt.

 

(Alle Angaben gelten für meine Bildschirm-Auflösung von z.Zt. 1680 x 1050  –  siehe auch: Panoramen u.ä.)

 

Danach: >Datei >Für Web speichern > dort: JPG - Mittlere Qualität - Mehrere Durchgänge.

 

Speichern als Web-Foto

Ich hänge meinen für eine Web-Seite aufbereiteten JPG-Bildern das Kürzel “web” an, aktuell haben sie bevorzugt die Breite von 720 Pixel.
Alle Fotos für den GaleryMaker, mit der Höhe 810 Pixel, erhalten die Anfügung “GM”. (Beispiele: P1020801-02-web oder P1020801-02-GM) 

 

Diese Arbeitsweise bietet sich an, wenn Einzelfotos fürs Web herunter gerechnet werden müssen. Die Funktion in Elements >Datei >”Mehrere Dateien verarbeiten” nutze ich bisher nicht. Bis zur Version 6 ließen sich in der Batchkonvertierung nicht  “Mehrere Durchgänge” einstellen und vermutlich waren deshalb meine bisherigen Ergebnisse bei der Batch-Verarbeitung schlechter als bei der Einzel-Konvertierung. 

 

 

 

3. IrfanView für die Serien-Verarbeitung (funktioniert aber auch mit Einzelbildern)

 

Wenn  mehrere Fotos oder die Fotos ganzer Ordner in hoher Qualität verkleinert werden müssen, bevorzuge ich, nach langem Experimentieren, wieder  IrfanView. –  In den folgenden Abbildungen sehen Sie die nötigen Einstellungen, um eine mit der Einzelbild-Verkleinerung in Elements vergleichbare Qualität zu erreichen.

 

Dazu IrfanView aufrufen >Thumbnails öffnen - die gewünschten Fotos markieren

Im Thumbnails-Fenster >Datei >Batch-Konvertierung... öffnen, siehe folgendes Fenster

IrfanView-Einstellgen-1

Die Zeichen in der Zeile “Name (Muster)” bedeuten: den Original-Namen übernehmen und lediglich “-web” anhängen. 

Das Zielverzeichnis müssen Sie entsprechend Ihrer eigenen Ordnerstruktur auswählen. Für größere Bildmengen haben sich eigene Unterordner für die Web-Fotos bewährt.

 

 

Nachdem alle Eingaben -wie oben- vorgenommen wurden, im “Zielformat” die Optionen öffnen.
Dort nur die Qualität auf 95 setzen und die Datei-Größe auf 110

 

Anschließend unter “Spezialoptionen” Setzen öffnen und die folgenden Eingaben “Für alle Bilder” eintragen. 

IrfanView-Einstellgen3

Danach “OK” drücken und im Kovertierungs-Fenster “Starten”. Schon nach kurzer Zeit können Sie die heruntergerechneten Fotos fürs Web oder als Mail-Anhang verwenden.

 

Müssen Sie größere Bildmengen verarbeiten, ist es, wie bereits erwähnt, vorteilhaft, die web-Foto-Dateien zusammen in ein leeres Zielverzeichnis (Unterordner) ablegen zu lassen. Dann lassen sie sich besser weiter verarbeiten.

 

 

 

4. Vergleich

 

bisher 80 KB - neu: 110 bis 140 KB pro Bild

bisher keine Nachbearbeitung in IrfanView - neu: eine geringe Nachbearbeitung erhöht die Bildqualität

bisher die lange Seite 660 Pixel - neu: 720, 750 oder 798 Pixel, die auf der Web-Site nach Bedarf verkleinert (damit verdichtet) werden.

 

Die einmal in IrfanView ausgetesteten Einstellungen sollten über den Button “Einstell. speichern” gesichert werden, am besten unter C:\Programme... IrfanView..., dann bleiben sie abrufbar.

 

Die Arbeitsabläufe blieben im Vergleich zu bisher gleich. Nur die Bilddateien müssen in IrfanView um ca 30 KB größer gespeichert werden. So wird verhindert, dass der Besucher störende Artefakte oder unscharfe Bilder sieht, besonders, wenn er auf die Monitor-Höhe hoch-zoomt.

In Elements liegen die Bilddateien nur um 10 KB niedriger bei gleicher Qualität (ca. bei 100 KB). 

 

Nachteil der besseren Bild-Präsentation, die Web-Fotos könnten nun vom Besucher nicht nur in Postkarten-Größe (wie bisher), sondern in DinA 5 Größe ausgeduckt werden. Wen das stört, der sollte beim bisherigen Umrechnen bleiben siehe >Infos >FUSION > Punkt 11

 

 

Bemerkung zu den neuen Umrechnungswerten

Warum in der Umrechnung vor allem der ppi-Wert auf 300 hochgesetzt werden muss, kann ich nicht erklären. Ich habe nach vielen Vergleichs-Experimenten mit den obengenannten Einstellungen die sichtbar besten Ergebnisse erzielt.

 

Die Einstellungen sind aber auf meine Programme und auf die Lumix G2 bezogen. Arbeiten Sie mit anderen Programmen oder mit einer anderen Kamera, müssen die Werte für IrfanView überprüft und ggf. angepasst werden.

 

 

 

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