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Fortsetzung von “Video-1 (1. Seite)

 

 

1. Die Videobearbeitung - Stand 2009

Alle Inhalte zum Thema “Video” sind auf dem Stand von 2009 und werden nicht weiter aktualisiert - siehe Hinweis auf Seite 1 -

 

Meine Video-Tipps können zumindest noch zur privaten Video-Bearbeitung genutzt werden.
Dann ist aber zu empfehlen, die Videos nicht, oder nur wenig zu komprimieren.

 

Wichtigster Tipp:

Bevor Sie sich für eine Video-Bearbeitungs-Software entscheiden, sollten Sie unbedingt die jeweiligen Testversionen herunterladen und gründlich durch-testen. Testen Sie jeweils ein absolut vollständiges Projekt durch, also vom importieren in die Video-Bearbeitung bis zu allen folgenden Anwendungen !!

(Weitere Hardware, z.B. DVD-Player, Internet-Veröffentlichung u.s.w., alles was Sie in Verbindung mit Ihren Videos einsetzen wollen - Am Ende muss alles stimmen.)

 

Nicht jede Software läuft auf jedem System.

Es gibt enorm unterschiedliche Kommentare in den Foren. Beim einen läuft die betreffende Software, dem anderen stürzt, mit der gleichen Software, der PC ständig ab. Und das, obwohl die Systemvoraussetzungen übereinstimmen. Auch mir passierte das mit der ersten Bearbeitungssoftware.
Also gründlich ausprobieren.

 

Vermutliche Ursache, ein “Format-Krieg” - Es scheint als wenn jeder macht was er will. Es wird zu oft, wenn auch nur wenig, zu den Standards hinzu geflickt und schon läuft es nicht mehr rund beim Wechsel zu anderen  Programmen.

Das Durcheinander mit den Videoformaten erinnert an den ehemals heftigen “Browserkrieg” - Jeder kocht sein eigenes Süpp´chen, Formatstandards werden nicht eingehalten. Wer was vermurkst, lässt sich nicht nachvollziehen. Deshalb muss man sich die Zeit nehmen, die Angebote auszutesten. 

 

Ein Beispiel: Gestern (2009) hatte ich in Pinnacle Probleme mit einer in Magix erstellten AVI-Datei.

Lösung: AVI-Video in Pinnacle eingelesen und gleich danach, aus Pinnacle heraus, wiederum
im AVI-Format neu gespeichert. Danach diese neue Datei in Pinnacle eingefügt und damit konnte ich
fehlerfrei weiterarbeiten. Das gleiche Verfahren funktioniert auch mit anderen Programmen.

 

Deshalb ist es so wichtig, alle selbst verwendete Software und alle Hardware, die in der weiteren Kette zur Wiedergabe gebraucht werden, mit zu testen. In meinem Fall, in der Video-Bereitstellung übers Internet, habe ich lange Zeit gesucht, bis mir der VLC-Player empfohlen wurde. Der schluckt tatsächlich so gut wie alles.

 

Am Ende der Testphase hat man erheblichen Datenmüll auf seinem PC und der muss deinstalliert werden. Reste bleiben zwar, aber immer noch besser, als eine unbrauchbare Software.

 

 

 

2. Entscheidung für Pinnacle Studio 12

 

Nach langem Suchen erhielt ich von mehreren Seiten die Empfehlung, mir Pinnacle Studio 12 anzusehen. Der Download dauerte auf meiner 1500er DSL-Leitung dreieinhalb Stunden.

 

Selbst MOV-Dateien können, ab der Versions-Nummer 2.1.3, problemlos per Drag & Drop eingelesen werden.

 

In der Version 2.1 wurden der Import und Export auf wichtige aktuelle Formate erweitert. Seitdem können zum Beispiel auch die in aktuellen Kameras üblichen MOV-Formate, ohne Umwandlung, per Drag & Drop, eingelesen und verarbeitet werden.

 

Verwenden Sie noch eine ältere Pinnacle Videobearbeitung, müssen MOV-Clips zuerst in AVI konvertieren werden. Dazu eignet sich z.B. Movie Skrink & Burn 3 (siehe Nr. 8, in der Tabelle unten). Die vorherige Umwandlung in AVI ist zu empfehlen, wenn in den Folgeanwendungen immer im
AVI-Format weitergearbeitet wird. 

 

Pinnacle Studio 12 ist für Schnelleinsteiger hervorragend geeignet. Einarbeitungszeit erfreulich gering. Fast alles läuft intuitiv. Mit der Amazon CD-Version Studio 12 erhielt ich auch ein komplettes Handbuch. Für mich sehr nützlich als Zusatz-Lektüre, um versteckte Funktionen zu finden.

 

Für “normale” Filme reichen die wenigen Spuren (Video/Ton) aus. Die Software lief bei mir störungsfrei und flüssig. Sie wirkte aufgeräumt und prägte sich schnell ein. Heute 2010 bevorzuge ich jedoch Foto-Panoramen im GalleryMaker. Diese übergroßen HTML-Darstellungen bieten eine unvergleichlich höhere Bildqualität, als die sehr stark verkleinerten Internet-Videos. . Die Veröffentlichung von Videos auf meiner Web-Site hat sich somit erübrigt.

 

 

 

3. Video-Clips für die eigene Web-Site

 

Meine Hoffnung, dass die 2-3-minütigen Video-Clips kaum Nacharbeit verursachen, hatte sich 2009 leider nicht bestätigt. Der Aufwand ist zwar überschaubar, aber ohne saubere Vor- und Nacharbeit erhalte ich kein zufriedenstellendes Ergebnis.

Außerdem sollte der VLC-Video-Player korrekt eingestellt werden (siehe unten). Dann sind die Videos mit der mir zur Verfügung stehenden Standard-Technik, “erträglich” anzuschauen.

 

Die Foto-Magazine haben sich dem Thema “Video-Clips für die eigene Web-Site” bis heute (Juli 2009 - auch bis August 2010) noch nicht zugewandt. Die Grundinformationen, speziell für die kurzen Kamera-Videos, fehlen. Deshalb werde ich weiter suchen und experimentieren müssen. Soweit ich bisher überblicke, sind es eigentlich nur wenige Grundsätze, die beachtet werden müssen.

 

.1 Ohne Stativ geht es wirklich nicht!

Die vertikalen Verwackler waren derart störend, dass ich fortan das Manfrotto 560B Einbeinstativ einsetze. Damit haben sich die Aufnahmen schon deutlich verbessert.

Bei meiner Stativ-Recherche fand ich den Hinweis, dass es früher einen eigenen “Schwenker” für die waagerechte Kameraführung gegeben haben soll. Die vertikalen Verwackler scheinen also ein allgemeines Problem zu sein. Mit dem für Panoramen optimierten Stativ Monfrotto 560B werden die Aufnahmen zum Vergnügen.

 

.2 Video-Clips aus mehreren Aufnahme-Sequenzen bewähren sich!

Meine Versuche, Video-Panoramen in einem durchgehenden Schwenk zu erstellen, einschließlich Zwischenzooms auf interessante Objekte, sind fehlgeschlagen. Sie scheitern an der Unruhe des Video-Verlaufs.

Ich nehme für Panoramen ein ca. 85er Zoom, ein leichtes Tele. Wenn ich diese Einstellung einmal verlassen habe, um ein Objekt heranzuzoomen, finde ich nicht mehr zurück auf die Grundeinstellung. Diese lässt sich nicht in der Kamera speichern. Folge, ein unruhiges Hin- und Her-Zoomen und damit ein unruhiger Videoverlauf.

 

Ich habe erstmals im zweiten Besigheimer Video, “Besigh-Walheim”, einen durchgehenden Schwenk des gesamten Panoramas erstellt. Die interessanten Objekte wurden als Standbilder eingefügt.

 

Für das erste Besigheimer Panorama-Video nahm ich am folgenden Tag, nach einem durchgehenden Schwenk, zusätzliche Standbilder und Zoom-Sequenzen auf. Danach habe ich am Computer das Gesamtpanorama geteilt, um in die Schnittstellen die passenden Einzelbilder und Zoom-Sequenzen einzubauen. Diese Methode werde ich in Zukunft beibehalten, die Montagen sind nun problemlos möglich.

 

3. Größe der Einzelbilder

Besonders interessante Objekte nehme ich zusätzlich als Einzelbilder auf, um sie als Standbilder einzufügen. Das hat sich bei besonders detailreichen Objekten bewährt. 

Für meine AVI-Clips muss ich sie wie folgt aufarbeiten:

 

Foto in der Bildbearbeitung vollständig nachbearbeiten und in .psd (oder .tif) speichern

danach, immer noch in der Bildbearbeitung, hier Photoshop Elements ...

Überarbeiten >Bild >Skalieren aufrufen

Höhe des Fotos 451 Px (für meine Videoauflösung - 640 x 480)

Breite proportional bei 4:3 Aufnahmen: 601

Auflösung: 72 dpi

Format: .bmp

Ergebnis: eine ca. 900 KB Bild-Datei, die sich per Drag & Drop in Pinnacle einfügen lässt

 

Wer höhere Auflösungen produziert erhält größere Bilddateien und somit längere Ladezeiten.

Ob hochauflösende HD-Videos (ab 1200 Px) derzeit schon, ohne aufwendige Hard- und Software, auf der eigenen Web-Site präsentiert werden können, wage ich zu bezweifeln. Ich gehe dabei vom Besucher mit Standard-PC-Ausstattung aus. Nach meinen bisherigen Erfahrungen steht die Kamera-Video-Technik noch ganz am Anfang.

 

Beispiel: Video auf einer Touristik-Seite im MOV-Format - der benötigte Quick-Time-Player musste  heruntergeladen werden, obwohl er auf meinem PC in aktueller Version vorhanden ist - ein Zwischenspeichern oder Aufruf des vorhandenen QT-Playern war nicht möglich - habe verzichtet 

 

Außerdem ist das Internet als Text-Medium entwickelt worden. Nur langsam kommen derzeit private Fotoseiten oder magazin-ähnliche Foto-Textseiten hinzu (wie hier osbelder.de).

 

Auf dem Land ist man schon froh, einen zuverlässigen 1000er DSL-Anschluss zu bekommen. Und dort gilt, für die oben genannte 640er Auflösung: Die Lauflänge des Videos entspricht der Ladezeit, die der Besucher der Web-Site mit der Standard-PC-Ausstattung abwarten muss, bis ihm das Video gestartet wird.

 

PS: Die Höhe eines Einzelbildes können Sie ermitteln, indem Sie ein Einzelbild aus dem eigenen Video erstellen und speichern. Danach können Sie die Maße in Ihrer Bildbearbeitungs-Software abfragen.

 

 

 

4. Software-Überblick zur Dokumentation von Touren

 

Mit der passenden Videobearbeitung war im Jahr 2009 der letzte Teil des Arbeitsablaufs
zur Dokumentation von Wanderungen und Tagestouren gefunden. Seit 2010 werden statt Videos nur noch Fotopanoramen eingestellt.

 

Wir können weiterhin Wanderungen mit MapSource und dem ADAC-TourGuide auf dem Computer planen, und mit MapSource auf den GPS-Empfänger Garmin Oregon 300 übertragen.

 

Als ergänzende Software ist zu empfehlen:

Google-Earth - quasi zur Endkontrolle einer geplanten Wanderung

und (selten nötig) der RouteConverter zur evtl. Umwandlung von “Tracks” in die übersichtlicheren “Routen”.

Tacks = durchgeführte Wanderungen, viele Wegpunkte und deshalb genauer

Routen = geplanter Wegeverlauf mit weniger Wegpunkten und deshalb übersichtlicher

 

 

Entsprechend der Vorplanung führen wir die Wanderung durch, soweit die Jahreszeit und das Wetter zum Fotografieren mitmachen. (siehe Seite GPS-Wandern).

 

 

Die auf der Wanderung erstellten Fotos bearbeite ich weiterhin mit Adobe PhotoShop Elements und in IrfanView im “Batch-Prozess” (Batch.. = Stapelverarbeitung).

Mit dem GalleryMaker werden Bilder-Sammlungen zu Galerien zusammengestellt. 

 

Unsere MOV-Videos wurden in Pinnacle Studio 12 bearbeiten und anschließend in einer Vollbild- Version, wieder im .mov-Format, gespeichert. Ohne Konvertierung erhielt ich zwar die beste Qualität, aber die Dateien waren fürs Internet viel zu groß.

Deshalb erstellte ich vom fertigen Video eine Kopie mit dem Programm Movie Shrink & Burn 3 (Abk.: Movie S&B) durch eine gleichzeitige Konvertierung und MPEG-4-Komprimierung ins AVI-Format.

 

Vorteil von Movi S&B von Ashampoo: Zur Komprimierung kann die Ausgabegröße eines Videos vorgegeben werden. Beispiel: Wird “25 MB” eingetragen, wird die genaue Endgröße vorberechnet und angezeigt. Ist man damit zufrieden, startet man den Komprimierungsvorgang. Für die Web- Präsentation ist das eine sehr zeitsparende, nützliche Funktion, die die Kosten des Programms (49,- EUR) rechtfertigen. 

 

Alle Texte, Bilder, Videos und GPS-Tracks wurden mit FUSION auf der Web-Site zusammengefügt und anschließend mit FileZilla auf den Server des Providers hochgeladen.

 

Danach standen und stehen sie für den Besucher unserer Web-Site zum Herunterladen und Nachwandern bereit.

 

Als weitere Ausstattung kommen noch hinzu:

Der VLC-Player - Er begeistert mich immer wieder, viele praktische Funktionen

 

Auch sehr wichtig und immer aktuell das Panorama-Programm, “PanoramaStudio”. Es rechnet mir die Einzelfotos zuverlässig zu Panoramen zusammen. Zusätzlich steht mir die Panorama-Funktion in PhotoShop Elements zur Verfügung. Meist erzielt das Programm “Panorama-Studio” die besseren Ergebnisse.

 

 

 

Zum Abschluss noch der Hinweis auf eine, für solche Programm-Vielfalt unverzichtbare

 

Datensicherung

Sie wird beschrieben auf der Themen-Seite “Daten sichern

 

 

 

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Seiten-Inhalt:

 

1. Die Videobearbeitg

 

2. Pinnacle Studio12

 

3. Video-Clips f. Web

 

4. Software-Überblick

 

 

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