|
Video-1
1. Hinweis
Diese Seite bleibt auf dem Stand von 2009. Sie wird nicht weiter aktualisiert. Die Präsentation von Landschafts-Videos haben sich nicht bewährt. Landschaftspanoramen können erheblich besser mit dem GalleryMaker ins Web gestellt und vom Besucher ohne Zusatz-Software angeschaut werden.
Der archivierte Stand von 2009 ist für jene, die trotz aller Widrigkeiten Videos auf ihre eigene Web-Site einbinden wollen, nur noch eine Einstiegshilfe. Die Übertragungsqualität im Internet reicht derzeit (2010) bei weitem noch nicht aus.
Beispiel: Eine sehr gute HD-Video-Wiedergabe von 8.34 Minuten dauerte auf meinem 1500 KB Anschluss 15 Minuten. Ständig blieb das Video zum Nachladen stehen.
Meine Video-Erfahrungen könnten aber vorerst noch zur Bearbeitung kleiner Filme für den privaten Gebrauch nützlich sein, solange und soweit die Infos nicht überholt sind. Private Videos für die Heimanwendung sollten im Ursprungsformat bleiben und nicht oder allenfalls wenig komprimiert werden, dann sind sie eine gute Ergänzung zum Foto.
2. Die Video-Funktion meiner ehemaligen Superzoom
Mit den meisten aktuellen Fotokameras können Videos, z.B. im QuickTime-Format, aufgenommen werden. Meine ehemalige PowerShot SX10 speicherte die Filmsequenzen in einer Breite von 640 Pixel. Das reichte zur Betrachtung von Filmen am PC und im herkömmlichen Fernsehstandard. Den neuen HDTV-Standard kann nur die größere “Schwester”, die PowerShot SX1 aufnehmen, sie kostet dafür über 150,- EUR mehr.
Beim Kauf dachte ich noch, die Funktion nicht einzusetzen. Um so mehr überraschten mich die ersten Versuche. Die Video-Sequenzen ließen sich leicht aufnehmen, vor allem mit einem Einbeinstativ gelangen recht ordentliche Panorama-Videos. Die Bearbeitung und vor allem die Aufbereitung fürs Web waren allerdings mit einer langwierigen Einarbeitung verbunden und konnten auch durch neue Video-Formate bis Mitte August 2010 nicht weiter fürs Internet verbessert werden.
Die kleinen Filme im Apple Video-Standard “QuickTime” (Endung: .mov), wurden aber bei der Direkt-Wiedergabe im QuickTime Player am eigenen PC in verblüffend guter Qualität darstellt.
“QuickTime” ist aber noch nicht weit genug verbreitet, um zur PC-Standard-Installation zu gehören.
Deshalb hier der Link zur Firmenseite der Firma Apple, zum kostenlosen Download des QuickTime-Players, für die Besitzer von Canon-Kameras mit Video-Funktion.
In der QuickTime Player Vollversion mit iTune (vorbelegt) ist auf jeden Fall das Streaming-Plug-in enthalten. Achten Sie aber auf den Vermerk unten!!, falls Sie eigene Videos ins Web stellen wollen. Denn Lizenzpflicht könnte evtl. auch Kostenpflicht bedeuten.
Streaming: Schon während des Downloads beginnt die Anzeige des Videos
und die Video-Dateien werden nicht dauerhaft auf dem Besucher-PC gespeichert.
Inzwischen (2010) können aktuelle Browser generell streamen. Allerdings, bei einem DSL-Zugang mit einer 1500er Übertragungsrate nicht flüssig. Immer wieder stockt das Video und es muss aus dem Internet nachgeladen werden.
3. Passende Video-Formate
Die .mov-Dateien sind fürs Internet viel zu groß. Deshalb habe ich mit den weitest verbreiteten Videoformaten experimentiert und die Videowiedergabe verglichen in IrfanView, im QuickTime Player im Windows-Media-Player und zuletzt auch im VLC-Player. Diese Wiedergabe-Programme sind für die Privatanwendung kostenlos.
Es war nicht leicht, im Dschungel der unzähligen Videoformate einen ersten Einblick zu bekommen. Es galt heraus zu finden, welches Format in welcher Komprimierung in welchem Player am besten dargestellt wird.
Bildqualität der Formate: Nach Umwandlung in alle stark komprimierenden Formate wurden die Videos auf meinem Bildschirm in zu hohem Kontrast angezeigt. Das heißt, sämtliche Grauflächen waren tiefschwarz, ohne Zeichnung. Eine Display-Aufhellung brachte kein besseres Ergebnis.
Nur das neuere QuickTime-Format (.mov) und das MPEG-4-Format (.mp4) stellen im QuickTime Player auf meinem Display Grauflächen, trotz verringerter Display-Helligkeit, deutlich differenzierter dar, wenn die Komprimierung nicht wesentlich unter 10% der Ausgangsdatei lag.
Dateigrößen: Die gleiche dreieinhalb Minuten Filmsequenz ist im .mov (Original) 278 MB groß.
Im nur konvertierten (unkomprimierten) .avi-Format wurde sie mit 455 MB um das 1,6-fache größer, bei deutlich schlechterer Wiedergabe. Das Format .avi eignet sich aber für die starke Komprimierung, zum Beispiel für die Präsentation im Internet.
Durch Konvertierung, ohne Komprimierung, wurden In MPEG-4 (mp4) die Dateien auf 53 MB verkleinert. Dagegen begnügten sich MPEG-1 und das Windowsformat WMV mit 32 MB.
Schwachpunkte aller Formate, außer MOV und MP4, waren die dunklen Flächen, die auf meinem Display nur noch schwarz wiedergegeben werden. Sie ließen sich nur mit dem VLC-Media Player korrigieren. Den Link zum Download finden Sie unten.
Komprimieren: Zur weiteren Komprimierung fand ich das 49,- EUR Programm “Movie Shrink & Burn 3” von der Firma Ashampoo (www.ashampoo.com) - Beschreibung unten.
Es kann erstaunlich gut komprimieren. Natürlich mit zunehmendem Qualitätsverlust.
Welche Komprimierung für welche Anwendung zu empfehlen ist, das finden Sie auf der Web-Site
glossar.de in einer tabellarischen Übersicht. Für eine “gute Amateurqualität” sollte eine Komprimierung von 1:10 gewählt werden. Genau das ist das Ergebnis auch meiner Versuche.
Komprimierung in welche Formate?
siehe http://videoclub-ahrweiler.de/2kompres.htm
Ganz unten auf der ...ahrweiler-Seite eine sehr gute Übersicht, welche Formate für welche Anwendungen möglich und gebräuchlich sind.
Die Grenzen der Komprimierung sind unter 10% sehr schnell erreicht.
Je nach Player und Format sind bis zu 1:15 Komprimierungen möglich. Für mich waren diese extremen Minis in der Wiedergabe-Qualität zu schlecht.
Bei meinen eigenen zeitaufwendigen Versuchen kamen am Schluss (2009) nur folgende Formate in die engere Wahl (in Klammern die Dateigröße für ein knapp dreieinhalbminütiges Video):
MOV - (.mov) Derzeit bestes Format für die Wiedergabe am eigenen PC (277 MB).
Nur konvertiert hat das Format Vorteile. Aber auf 1:10 komprimierte MOV-Videos zeigten deutliches Kanten-Flimmern, auch im Apple eigenen QuickTime Player.
MPEG-4 - .mp4 - ist eigentlich eine Komprimierungsmethode und weniger ein eigenes Format.
Die “MP4”-Dateien werden allein durch konvertieren auf weniger als 20% der Ausgangsdatei komprimiert, ohne wesentlichen Qualitätsverlust am PC (53 MB)
Den “Codec” (Komprimierungs-Algorithmus) werde ich zur Video-Weitergabe (auf CD) und zur schnelleren eigenen Video-Wiedergabe, im Endformat MOV oder AVI, einsetzen.
Die Videos in osbelder.de sind MPEG4-AVI-Dateien, also Clips im AVI-Format, die mit MGEG-4 komprimiert wurden. Damit ist derzeit die beste Kompressions-Qualität zu erreichen.
MPEG-1 - (.mpg oder .mpeg) Sichtbarer, aber noch erträglicher Qualitätsverlust (32 MB)
Geeignet fürs Web, aber durch MPEG-4 (mp4) überholt.
Die, nach Komprimierung fast in allen Playern übliche zu dunkle, zu kontrastreiche Wiedergabe wurde im QuickTime Player (erst) nach Download vom Provider überraschend gut ausgeglichen. MPEG-1 ist streamingfähig.
AVI - Das .avi-Format verträgt auch starke Komprimierungen bei guter Darstelllung.
Es ist nicht streamingfähig. Die Dateigröße wird, ohne Komprimierung, enorm aufgebläht. Fürs Internet trotzdem geeignet, aber nur nach starker Komprimierung auf etwa 10% der MOV- Originaldatei.
Im VLC-Player (siehe unten) werden unsere .avi-Videos über das Downloadfenster eingelesen. Sie brauchen nur auf OK klicken. In der Regel dauert der Download ca. 3 Minuten auf einer 1000er DSL-Leitung. Sie können während des Ladevorgangs weitersurfen, das VLC-Fenster wird nach dem Ladevorgang überblendet.
Das AVI-Format ist auf allen bekannten Videoportalen zugelassen und es wird in verhältnis- mäßig guter Qualität am PC wiedergegeben. QuickTime kann, ohne Codec nachzuladen AVI nicht lesen.
Das .vob-Format und die vielbeworbenen RealPlayer-Formate haben mich aus mehreren Gründen keinesfalls überzeugt. Das gleiche gilt für Flash-Videos (.flv), die bei einer 1:10-Komprimierung mit meiner Software, mit erheblichen Artefakten (Blöck´chen), sehr unruhig wieder gegeben wurden.
Das aktuellere .wmv-Format ist scheinbar nur mit zusätzlicher Software zu öffnen. Somit kann ich es für meine Zwecke auch nicht einsetzen. Es bleibt beim mit MPEG-4 komprimierten AVI-Format.
Das lizenzfrei Ogg-Format “Theora” steht inzwischen (2010) zur Verfügung, aber die nötige Zusatz-Software zur Webkomprimierung auf die eigene Web-Site habe ich immer noch nicht gefunden. Das gleiche gilt auch für ein neues Video-Format von Google.
Man hatte gehofft, dass die freien Formate bis Ende 2010 konkurrenzfähig zum MGEG-4 AVC (H.264) wird. Denn Web-Videos in MPEG-4 AVC H.264 sollten ab Ende 2010 lizenzpflichtig werden! (ct Nr. 11, 11.05.09, Seite 168). Ob die Rechte-Inhaber aufgrund der aufkommenden freien Formate, kompromissbereiter werden, sollten Web-Master über die Fachliteratur beobachten. Ansonsten könnten später teure Abmahnungen drohen.
Ich für meinen Teil bin aus den Video-Panoramen ausgestiegen, ich werden vorerst keine weiteren auf meine Web-Site stellen. Die neue Lösung, übergroße HTML-Panoramen über den GalleryMaker (siehe FUSION 4) zu präsentieren bietet eine weitaus bessere Qualität und ist über alle Browser ohne Einschränkung verfügbar.
Trotzdem werden auch die folgenden, 2009 erarbeiteten Informationen über die Video-Aufbereitung, weiter zur Verfügung gestellt, als Grundlagenwissen für jene, die sich mit diesem Thema befassen wollen. Der Leser möge aber beachten, dass das Wissen aus 2009 stammt und nicht weiter aktualisiert werden kann.
4. Programme zur Konvertierung und Komprimierung
Konvertieren: Mit dem kostenlosen Programm “XMedia Recode” konnte ich problemlos vom ursprünglichen MOV auf MPEG-1 und MPEG-4 konvertieren. Das ging in zügigen etwas über drei Minuten (die Zeit der tatsächlichen Filmlänge). Die Videos im MPEG-1 ließen sich danach tadellos abspielen. Bei vielen anderen Formaten gelang mir die Konvertierung nicht.
Den XMedia Video-Konvertierer können Sie hier herunterladen, achten Sie aber auf die Versions-Nummer 2.1.0.3 Er wird vor allem benötigt, wenn Sie eigene MPEG-1-Videos ins Web stellen wollen, das Format ist streamingfähig.
Besser: Konvertieren und komprimieren - Wer die 49,- EUR nicht scheut, ist mit dem Programm “Movie Shrink & Burn 3” von der Firma Ashampoo (www.ashampoo.com) besser bedient. Es ist wesentlich vielseitiger einsetzbar. Programmsprachen Deutsch oder Englisch (einfach auswählen).
Im Programm sind verschiedene Zielanwendungen wählbar (DVD-Player, Computer, PDA und Internetdienste). Sehr vorteilhaft ist auch die Möglichkeit die gewünschte Endgröße des Videos festzulegen. Genau diese Funktion bringt enormen Zeitgewinn und rechtfertigt die Kosten.
Zur Komprimierung verwendete ich folgende Orientierungswerte: 1/10-tel der Ursprungsdatei oder für je eine Minute 10 MB. Beispiel: ein zweieinhalb Minuten Video kann auf 25 MB verkleinert werden.
5. PC Ausstattung / Video Player
Windows Media Player - Er gehört zur Windows-Grundinstallation, aber er kann viele Formate, vor allem das MOV-Format der Canon-Foto-Geräte bei mir nicht anzeigen. Er zeigte mir viel zu häufig, selbst bei hauseigenen Formaten (wmv und sogar avi), nur einen schwarzen Bildschirm. Irgendein Komfort, z.B. die Nachjustierung von Helligkeit und Kontrast, habe ich auch nicht gefunden.
InfanView ein Bildbetrachter der heute auf nahezu jedem PC installiert ist. Er kann auch mehrere Videoformate anzeigen, auch das von mir verwendete.avi-Format.
Er ist die Lösung, wenn man sich keinen zusätzlichen Video-Player installieren will.
QuickTime: Besitzer einer Canon-Kamera mit Videofunktion brauchen (zusätzlich) den QuickTime- Player. Auch in Verbindung mit der Videobearbeitung von MOV-Videos ist QuickTime erforderlich.
Link zum kostenlosen Download, siehe oben.
Welche Formate QuickTime importieren kann, das habe ich bisher vergeblich gesucht. Neben seinem eigenen Format .mov zeigt er auf jeden Fall noch die MPEG-Formate an, auch im Streaming-Verfahren.
VLC Media Player
Das ist der beste und kostenlose Video-Player, der angeboten wird (gilt auch in 2010). Er ist inzwischen im FireFox integriert.
Der VLC Player der weitaus Beste in meinem “Testfeld”, er ist eindeutig meine Empfehlung!
Zum Download des (externen) VLC Media Players: http://www.vlc.de/
6. Videobearbeitung - Das Thema wurde zu umfangreich und musste ausgelagert werden.
siehe folgende Seite -
7. Video-Veröffentlichungen auf osbelder.de
Im Jahr 2009, stellte ich, außer ein Übungs-Video mit Katzen, nur Videos von Panoramen auf diese Web-Site. Ab 2010 habe ich keine Videos mehr aufgenommen, die Web-Qualität meiner Programmausstattung ist mir viel zu schlecht.
Panoramen werden, zumindest bis auf weiteres, nur noch als Groß-Fotos in die normalen Fotogalerien integriert. Diese Foto-Panoramen bieten erheblich bessere Qualität und der Web-Site-Besucher benötigt keine Zusatz-Software.
Unser erstes Video ist ein stummes Video über unsere Katzen, die gelernt haben, übers Wasser zu gehen ;-))
Wirklich lustig und vielleicht kommen Sie hinter den Trick. Unser Gartenteich ist in der Mitte immerhin 60 cm tief. Beobachten Sie sehr genau die Wasseroberfläche, dann könnten Sie die Lösung finden.
Wenn Sie den Trick nicht erraten, dann lesen sie hier (-PDF- Auflösung des Rätsels).
Ein Einstieg in die Vertonung war für die Panoramen nicht erforderlich und zu aufwendig.
|