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Romania - 3
Tages-Touren in Rumänien
1. 
Zum Balea-Hochgebirgs-See nach Calimanesti und ins Bucureasa-Tal
2. 
Ins Erholungs- und Ski-Gebiet Cindrel
mit Besuch in Michelsberg
Zu 1.
Balea-Hochgebirgs-See
Nach dem vortägigen Stadtrundgang in der heißen Sonne erwartete uns ein rauhes Klima im Fagarasch-Gebirge. Dieser Gebirgszug ist ein gestreckter Hochgebirgs-Kamm, von 70 km Länge und 40 km Breite. Die Nordseite steigt, im Vergleich zur Südseite, steil an, die langsam zum Donau-Becken abfällt.
Sechs Gipfel haben eine Höhe von über 2500 Meter.
Innerhalb des Gebirgszugs gibt es einige Seen. Der Balea-See ist über eine Hochgebirgs-Straße leicht mit dem Auto zu erreichen. Deshalb ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Zwei Restaurants am See bieten Speisen und Getränke an. Das erste, am vorderen Parkplatz, wurde in der Zeit unseres Besuchs, erweitert. Neben dem hinteren Restaurant gibt es einen zweiten, gut zugänglichen Parkplatz.
Auch wenn die Auffahrt mit dem Auto problemlos verläuft, sollte man warme Schutzkleidung nicht vergessen! Wir haben innerhalb kurzer Zeit einen Wetterumschwung erlebt. Ohne wärmende Jacken hätten wir jämmerlich gefroren.
Das Gebiet ist weiträumig ohne Baum und Strauch, ein echtes Hochgebirgs-Panorama.
Ohne Ortskenntnisse oder Führung sind keine längeren Wanderungen möglich.
Sie finden eine kurze Information und weitere Links zu diesem Teil der Südkarpaten in Wikipedia. Geben Sie dort im deutschen Zeichensatz “Fagaras-Gebirge” ins Suche-Feld ein. Dann bekommen Sie zwar eine Fehlermeldung, aber unter den nachfolgenden Verweisen finden Sie, in rumänischem Zeichensatz, den richtigen Link.
Fahrt nach Calimanesti und ins Bucureasa-Tal
Der Wallfahrts- und Kurort Calimanesti war am Tag unseres Besuch durch eine kirchliche Feier stark besucht. Der Ort hat eine schöne Lage am Fluss Olt (dt. Alt). Durch die Transit-Strasse, E81, wird er in zwei Teile geteilt. Es war Sonntag, der Transit-Verkehr war erträglich und man nahm Rücksicht auf die vielen Besucher.
Der Kurbetrieb hat sehr weit zurückreichende Tradition, laut Chronik bis in die Römerzeit. Vom Kurhaus konnten wir, aufgrund eines regen Badebetriebs, nur ein Außenbecken besichtigen. Die Promenaden sind noch renovierungsbedürftig. Wir haben insgesamt aber zu wenig gesehen, es war uns zu unruhig, um uns gründlicher zu informieren.
Wir sind bald aufgebrochen Richtung Bucureasa-Tal. Es ist eine verkehrsruhige Ost-West Verbindung zweier Transit-Europa-Staßen, der Straße E79 und der E81. Somit ist das Tal keine “Sackgasse” und deshalb zum Wohnen bestens geeignet. Dem entsprechend finden sich hier etliche Zweit-Häuser der Wohlhabenden und Häuser von Talbewohnern, die Zimmer anbieten. Von einem organisierten Tourismus kann aber keine Rede sein. Es ist (noch) ruhig und erholsam im Tal.
Das Bucureasa-Tal ist landschaftlich ein sehr schönes Tal, mitten zwischen hohen und behäbig breiten Bergrücken. Durch die Talsperre ist auch für optische Abwechslung gesorgt. Wir haben aber keinen Wassersport beobachtet. Ob er verboten ist, haben wir nicht erkundet. Vereinzelt sahen wir Kinder in flachen Randbereichen.
Zu den Fotos - einschließlich der hier verlinkten Galerien:
Im ländlichen Bereich und auf den Karpaten-Touren musste ich etliche Fotos aus dem Auto heraus, meist durch die Windschutzscheibe hindurch, fotografieren. Die Ergebnisse waren milchig. Fürs Internet können sie aufbereitet werden mit “Tiefen/Lichter”, “Tonwerte”, sowie Anpassungen in “Helligkeit und Kontrast”. Mit dem Werkzeug “Nachbelichter” können sehr gut auch kleinere weiße Schleier-Reste korrigiert werden.
Auch Retuschen waren in mehreren Aufnahmen erforderlich. In zwei Fotos musste ich z.B. störende dicke Freileitungen weg-retuschieren.
Für den professionellen Druck sind die Fotos, die durch die Windschutzscheibe hindurch aufgenommen wurden, nur bedingt bis nicht geeignet.
Zur ersten Fotogalerie Karpaten / Calimanesti und Bucureasa-Tal
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