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Lienzingen  -  Maulbronn

 

 

Auf dieser Seite finden Sie den Rundgang in Mühlacker-Lienzingen (Baden-Württemberg),
auf der folgenden Seite meine Fotos vom Rundgang in der ehemaligen Klosteranlage Maulbronn.

 

Die Tour Lienzingen-Maulbronn, mit Tipps für Nachahmer, ist sehr variabel, z.B. nur Lienzingen, nur Maulbronn, ganztags, nur nachmittags, mit Kaffee oder Abendessen, mit oder ohne Führungen...

Außerdem ist die Tour (oder die Teilbereiche), nicht aber jede Führung, ganzjährig möglich.

Wer früh genug anreist, kann Lienzingen und Maulbronn zu einer Ganztags-Tour zusammenfassen.

 

Besonders für die Freunde alter Fachwerkhäuser ist Lienzingen sehr empfehlenswert.

 

Manche alte Bausubstanz ist noch hinter verputzter Fassade verborgen. Trotzdem lohnt es sich schon heute, die vielen bisher gelungenen Fachwerk-Restaurierungen, in einem Rundgang anzusehen. Dabei ist, vor allem bei der Fenstererneuerung, gut zu erkennen, dass die Bauherren in Lienzingen, (wie anderenorts) im Laufe der Jahre, sich mehr und mehr an die alten Vorgaben gehalten haben.

Allerdings, dass weiß ich aus eigener Erfahrung, waren früher Sprossenfenster für viele unbezahlbar.

 

 

Unsere Ganztags-Tour –Lienzingen-Maulbronn – 2008

 

Ab Autobahnanschluss Mundelsheim 35 km (Standard-Ausgangspunkt für alle Touren).

 

Wir bevorzugen die landschaftlich schönere Fahrt über:

Besigheim, Löchgau, Freudental, Hohenhaslach, Horrheim, Ensingen, Illingen -
auf der Kreuzung “Illinger-Eck” nach rechts, Richtung Bretten u. Maulbronn abbiegen.

Nach 5 km auf der B 35 erreichen Sie die Abfahrt Lienzingen und die Ortseinfahrt an der Frauen- kirche mit Friedhof. Dort gibt´s zwar Parkplätze, sie lagen uns aber zu weit vom Ortskern entfernt.

 

Der für Ortsbesichtigungen empfohlene Parkplatz liegt hinter der Turn- und Gemeindehalle,
rechts hinter den Häusern der Friedenstrasse. Von dort gibt es einen Fußweg zum Ausgangspunkt des Rundwegs. (Siehe PDF-Datei Rundgang-Skizzezum Ausdrucken - Es ist möglich, dass Ihnen die Skizze in der PDF-Druckvorschau nicht angezeigt wird. Trotzdem wird sie korrekt ausgedruckt.)

 

 

Lienzingen: Rundgang im alten Ortskern, ohne Führung: 1 bis 1,1/2 Stunden - siehe Fotos

Sie können den Rundgang, anhand der Rundgang-Skizze, von jeder beliebigen Stelle aus beginnen.

 

Ob Sie die außen gelegene Frauenkirche auch besuchen wollen, ist Ihnen überlassen. Beide Kirchen in Lienzingen haben nur wenig Innendekoration. Zur Geschichte der Gebäude braucht man eine Führung.

Hinweise für Touristen erhalten Sie über die Stadtteil-Verwaltung Lienzingen,

Telefon: 07041-3430 (Stadt Mühlacker dort unter >Stadtverwaltung -runterscrollen-
>Stadtteil-Rathäuser, oder über Frau Wieser, gwieser@stadt-muehlacker.de

Oder Mail an tourismus@stadt-muehlacker.de – Telefon: 07041-876-10 (Fax: 876-321)

Rathaus Mühlacker, Kelterplatz 7, 75417 Mühlacker

 

Mittagessen im Hotel und Restaurant “Zum Nachtwächter” - siehe

www.hotelrestaurant-nachtwaechter.de/  - dort finden Sie auch die Öffnungszeiten

Bisher waren alle unsere Gäste begeistert, Service und Qualität stimmen.

Die Preise für ein Menü liegen etwa zwischen 8,- bis 16,- EUR (Stand Mai 2008)

 

Maulbronn: Weiterfahrt - fünf Kilometer bis Maulbronn, siehe nächste Seite.

 

In Maulbronn ca. 2 - 3 Stunden für Rundgang und Besichtigung der zugänglichen Teile des ehemaligen Klosters Maulbronn.

 

Abschließend, gegenüber dem Haupteingang des Klosterhofs, ein Café für Kuchen- und Eisliebhaber, oder wieder zum “Nachwächter” zurück, wenn der Hunger für ein vollständiges Abendessen ausreicht. Der Rückweg führt in jedem Fall an Lienzingen vorbei Richtung Illingen.... 

Rundgang im alten Ortskern in Lienzingen, Ortsteil von Mühlacker (Baden-Württemberg)

mit über dreißig wunderschönen, nur wenig bekannten Fachwerkhäusern.

 

Wer selbst schon ein Haus renoviert hat, erkennt das enorme Engagement der Hausbesitzer in Lienzingen. Bei den meisten dieser Fachwerkhäuser hat eine einfache Renovierung sicherlich nicht ausgereicht. Sie mussten von Grund auf wiederhergestellt werden.

 

 

Zur Galerie der Fachwerkhäuser 

oder klicken sie auf die folgende Vorschau.

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Zu den Aufnahmen der Fachwerk-Galerie

 

Wer Gebäude fotografiert, muss, wenn er nicht enorm teure Spezial-Objektive verwendet, mit einer langen Nacharbeit am Computer rechnen.

 

Denn je niedriger und näher der Standort des Fotografen und je höher das Gebäude ist, desto stärker verfälschen die Fluchtlinien das Bildergebnis.

 

Extrem war es beim Foto Nummer 6687, dem hellgrauen Fachwerk, dem zweiten Foto in der Galerie (auf dem Vorschau-Bild >unten links). Teile des Gebäudes mussten selektiert und einzeln gezogen werden. Die entstehenden Übergänge wurden nachretuschiert. Das hier eingestellte Bild ist als Dokumentationsfoto, z.B. für den Denkmalschutz, nicht mehr zu gebrauchen.

 

Wenn ein zuverlässig korrektes Foto hoher Gebäude erforderlich ist, sollte der Fotograf einen Standort etwa in der mittleren Höhe des Gebäudes wählen. Beim hier erwähnten Foto Nr. 6687
z.B. im ersten Stock eines gegenüberliegenden Hauses. Dann sind die Verzerrungen deutlich geringer, im günstigsten Fall, nicht mehr zu erkennen.

 

 

Für jene, die selbst solche Fotos einstellen wollen:

 

Selbst bei sorgfältigen Aufnahmen müssen Nahaufnahmen von Gebäuden immer einzeln nachbearbeitet werden. Eine Serien-Bearbeitung führt zu “fürchterlichen” Bildern, zu verzogenen, schief stehenden Häusern, Bäumen, Laternen u.ä..

Hotel und Restaurant Zum Nachtwächter in Lienzingen

 

(Mühlacker-Lienzingen in Baden-Württemberg)

 

Das Haus wurde 1441 erbaut und unter Verwendung aller noch brauchbaren Details restauriert. Über soviel Gespür für erhaltenswertes altes Handwerk waren sicherlich auch die Denkmalschützer begeistert. Die Restaurierung erhielt den Denkmalschutzpreis des Landes Baden-Württemberg.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Web-Site des “Nachtwächter” und dort unter “Geschichte des Hauses”.

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Persönlicher Kommentar

 

Der “Nachtwächter” hat uns von Anfang an fasziniert. Wir kennen aus eigener Erfahrung die Mühen einer Renovierung. Zudem ist das Haus, durch den Hotel- und Restaurant-Betrieb, zugänglich. Dadurch kann man sich überzeugen, dass nicht nur eine “schöne Fassade”, sondern ein vollständig, bis ins Detail durchgehaltenes Grundkonzept, umgesetzt wurde.

 

Achten Sie bei einem Besuch des Restaurants auch auf die Details, Türklinken, Gardinenaufhängung, Böden, Treppengeländer, Fenster, Reste der Wandbemalung, allein die alt-belassenen Deckenverkleidungen sind erstaunlich. Auch die Türpfosten sind, mit ihren Löchern und Material-Verletzungen mehrerer Jahrhunderte, im vorgefundenen Zustand übernommen worden.

 

Und wenn zu dieser Umgebung auch noch eine gute Bewirtung hinzu kommt, dann brauchen wir uns, glaube ich, nicht zu entschuldigen, dass wir uns für den “Nachtwächter” so begeistern können.

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