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Entscheidungskriterien zum Kauf einer Fotokamera

 

 

1. Kamera-Kategorien

 

Wer sich eine Kamera kaufen will, muss sich zuerst überlegen, welche Geräte-Kategorie für die eigenen Zwecke ausreicht. Dazu gibt es leider noch keine allgemein anerkannte Einteilung. Ich selbst unterscheide nach dem Einsatzgebiet, eine Einteilung, über die in der Regel das Verkaufsgespräch im Fachhandel beginnt.

 

Entsprechend der vom Käufer gewünschten Verwendung, könnte man in folgende Kategorien einteilen:

 

Handy-Kamera

nur vollautomatische Funktionen, Fotos sind selten für einen guten Ausdruck geeignet

Spaßfaktor hoch,
Fotoqualität und Gestaltungsspielraum sehr niedrig

Monolithische Kameras - Die folgenden Kameras (aus einem Stück) verwenden kleine Sensoren -
Folgen: große Schärfentiefe, weniger Details - eingeschränkte Einsatzmöglichkeiten

Siehe in Wikipedia Stichwort “Bildsensor”, dort auch ein Link zu ”Vergleich gängiger Sensorformate” 

Urlaubskamera

für den gelegentlichen Einsatz - einfache Erinnerungsfotos

automatische Funktionen überwiegen

Kompaktkamera

Bessere Bildqualität als mit der einfachen Urlaubskamera - Größe: 1. für die Handtasche

2. die Ultra-Kompakten, sie passen sogar in die Hosentasche – Kameras für “immer dabei”

gute Geräte dieser Art sind nicht billig - Richtwert: um 300,- EURO - nötiges Zubehör kommt noch hinzu.

Bridge-Kamera

Sie liefern nicht unbedingt bessere Bild-Qualität, teilweise sind sie sogar schwächer als die kleinen, kompakten. Aber mit diesen Geräten hat man mehr Möglichkeiten zur Gestaltung durch weniger Automatik, dafür sind mehr manuelle Einstellungen möglich

Die Art der Handhabung wird als Unterscheidungs-Kriterium immer wichtiger, je dichter die Bildqualität in den Tests zursammenrückt

Modulare Kamera-Systeme - für Wechselobjektive. Deutlich größere Sensoren, von Micro-FourThirds bis Vollformat - Wesentlich bessere Detail-Wiedergabe - mit der Sensorgröße abnehmende Schärfentiefe –  Die Auswahl der Sensorgröße ist vom gewünschten Einsatz abhängig.
Vollformat ist bei weitem nicht für jedes Motiv geeignet. Micro FourThirds (MFT) hat z.B. Vorteile durch eine größere Schärfentiefe beim Macro, dafür rauscht der MFT-Sensor bei hohen ISO-Werten mehr als das Vollformat. Rauschen kann teils durch lichtstarke Objektive verhindert werden.

Kompakte Systemkamera

Sehr kleine Gehäuse (Body), aber mit der Möglichkeit, Wechselobjektive einzusetzen.

Vorteile: geringes Gewicht, kompakte Bauform

Nachteile:

1. Auf den kleinen Gehäusen finden nur wenige Knöpfe für die direkte Bedienung Platz. Viele Funktionen müssen umständlich über Menüs angewählt werden. Aus eigener Erfahrung wird bald nur noch mit Automatik fotografiert.

2. Die Objektive bleiben im Vergleich zum Body schwer, sodass eine noch größere Kopflastigkeit entsteht als bei den folgenden Systemkameras.

 

Für meine Kameraverwendung, vielseitiger Einsatz, häufig auch mit manuellen Einstellungen, überwiegen die Nachteile.

 

Wer fast ausschließlich mit Automatik fotografieren will, kann ein wenig in Gewicht und Größe sparen.

Die Nachteile in der Handhabung sollten sorgfältig überlegt werden.

Kreative Systemkamera

Ursprünglich gedacht für alle spiegellosen Geräte mit Wechselobjektiv.

 

Zur Zeit sollten hier nur die spiegellosen Kameras eingeteilt werden, die durch Objektiv-Wechsel und umfassende manuelle Einstellungen vollen Gestaltungsspielraum ermöglichen.

 

Erst mit dem zusätzlichen leichten Zugriff auf kreative Funktionen entsteht der foto-technische Zugewinn, der die hohen Preise rechtfertigt.

 

Immer neue Kamera-Systeme kommen hinzu. Einziges Unterscheidungskriterium zur oberen Gruppe bleibt ihre modulare Vielseitigkeit.

Je mehr die eigene Fotoerfahrung zunimmt, desto notwendiger wird der direkte und leichte Zugriff über Knöpfe oder Räder auf die wichtigsten Kamera-Funktionen.

 

Beim Kauf einer  Systemkameras, egal welcher Art, sollte darauf geachtet werden, dass die Handhabung (Bedienung) den eigenen Einsatz-Zielen entspricht.

(Profi-) DSLR-Kamera

Heute fast ausschließlich mit mechanischem (beweglichen) Spiegel. Die technische Entwicklung weist ihnen immer mehr Aufgaben in fotografischen Grenzbereichen zu:

kritische Firmen-Aufträge, (z.B. für Ausdrucke im Großformat), Studio-Fotografie, extreme Lichtverhältnisse (z.B. Konzerte), Sport-Fotos  und sonstige schnelle Bewegungsabläufe. 

Die spiegellosen Systeme haben in den letzten zwei Jahren zunehmend die klassischen Spiegelreflex-Domänen “angeknabbert”. Gründe: Sie sind leichter, kompakter bei inzwischen vergleichbarer Bildqualität in den meisten Situationen.

Spezial-Kamera-Systeme - Die folgenden Kamera-Klassen sind für die “Extrem- oder Spezial-Fotografie” Sie bieten hervorragende Bild-Qualität in ihren Spezialgebieten. Zur Bedienung der Geräte ist ein unvergleichlich höherer Aufwand erforderlich.

Premium-Kamera

Sie werden für verschiedene spezielle Einsätze  konzipiert. Aufgrund ihrer Kosten werden sie gewerblich eingesetzt. 

 

Studio-Kamera

Verschiedene Geräte, von der Profi-SLR bis zu Sondergeräten, je nach Einsatzgebiet

 

Sondergeräte

z.B. spezielle Mittelformat- und Planfilmgeräte oder extrem große Digitalapparate 

meist enorm groß, schwer und teuer, für spezielle Aufgaben unübertroffen 

 

 

Die Kategorie-Grenzen überlappen

Die hier empfohlene Einteilung wird nicht offiziell verwendet und kann auch nicht starr eingeteilt werden. Die am Markt verfügbaren Modelle sind so vielfältig geworden, dass auch die Testwerte häufig die Kategorien überlappen, egal wie man abgrenzt.

Typisch sind z.B die kleinen Fotoapparate mit Wechselobjektiven (sehr kompakte Systemkameras). Sie haben die Maße und überwiegend auch die automatisierten Bedienkonzepte einer Kompakt-Kamera. Die Bildqualität schwankte Mitte 2010 von der Bridge- bis zur mittleren-DSLR-Ebene. Das zwingt den Käufer, zu sehr detaillierter Vorinformation und zum gründlichen Abwägen der eigenen Wünsche.

 

 

2. Informations-Sammlung und -Analysen

 

Vor einem treffsicheren Kamerakauf muss Fachliteratur gelesen werden. Der Fachverkäufer und sei er noch so gut, kann die persönlichen Kriterien nicht in der kurzen Beratungszeit zuverlässig analysieren.

 

Allerdings müssen die im Internet verfügbaren Bestenlisten grundsätzlich nach eigenen Kriterien umsortiert werden, z.B. nach Größe, nach Bildqualität, nach Gewicht, nach Schnelligkeit, nach Bedienkonzept, je nach der Rangfolge der eigenen Wünsche und Einsatzgebiete. 

Jeder bekommt auf diese Weise eine sehr individuelle Bestenliste und das ist zu einem persönlich treffenden Kauf auch dringend zu empfehlen.  

 

Zudem sind alle Produktbeurteilungen auch in der Fachliteratur (natürlich auch in osbelder.de) immer ein wenig tendenziell, je nach Leserkreis und Redaktions-Schwerpunkt und persönlicher Erfahrung. Die völlig  “objektive Information” gibt es nicht. Deshalb sollten mindestens zwei Fotomagazine gelesen werden.

 

Testberichte enthalten auch nur theoretische Grundinformationen, durchaus wertvoll und vor allem gut zum Vergleich verschiedener Geräte. Aber sie müssen noch durch Praxisberichte bestätigt und ergänzt werden. Sie sollten deshalb in kurzer Zeit viele Berichte und Test´s auswerten, auch Praxis-Berichte.

 

Praxisberichte sind vor allem dann zu gebrauchen, wenn sie auch die eigenen Vorstellungen und Wünsche enthalten, an denen die Kamera gemessen wurde. Sonst können sie missverstanden werden. Leider wird gerade der eigene Maßstab bei Beurteilungen sehr häufig vergessen. Es ist aber wichtig, ob der Paxis-Tester eine hohe DSLR-Qualität für Wettbewerbsfotos erwartete, oder ob er “nur”, vom Einerlei der Konsumerkameras ausgehend, auf höhere Bildqualität und manuelles Gestalten hoffte. 

 

Unverzichtbar für einen verwertbaren Praxisbericht ist natürlich, dass der Tester sein Gerät beherrscht.

Zur Lumix G2 gab es Anfang August 2010 im Internet einen sehr ausführlichen Bericht. Doch war für Besitzer der G2 erkennbar, dass der Verfasser die Bedienungsanleitung nicht vollständig gelesen hatte.

 

Grundsätzlich gilt, nicht immer ist “teuer” besser. Teurer kann auch “spezialisierter” bedeuten.

 

Beispiel aus Mitte 2010: eine Spiegelreflex für über 4,500 EURO (nur Body) hat, laut Testbericht, eine nur um 1% bessere Bildqualität als meine Lumix G2 für 580,- EURO (nur Body). Die weitaus teurere Kamera ist aber auf schnelle und hochwertige Sport- und Reportageaufnahmen spezialisiert.

Quelle:

Testvergleich aus “Digitalfoto 10/2010” - In der neuen Lumix GH2, vorgestellt in der noch laufenden Photokina 2010, soll die Bildqualität nochmals in mehreren Punkten verbessert worden sein.

 

Aus diesem Beispiel ist erkennbar, dass auch Ausstattung und Handhabung einer Kamera berücksichtigt werden müssen. Und diese beiden Kriterien werden immer wichtiger, je weniger die Bildqualität zwischen den Geräten variiert.

 

Beispiel: Ein rundum beweglicher Monitor ist für die Macro-Fotografie unentbehrlich. Dieser fehlt aber bei vielen teuren DSLR-Kameras. Für Macroaufnahmen in der Natur müssen Sie mit solchen Fotoapparaten einen Plastiksack oder eine Liegematte mitnehmen. Das ist lästig und zeitaufwendig. 

 

Fazit: Mit der oben genannten Grobeinteilung sollte man vor dem Kamerakauf beginnen. Diese muss ergänzt werden mit Gedanken zum persönlichen Einsatzgebiet, den Bildansprüchen und den Bedienungs-Vorstellungen. Letztlich wird auch und besonders der Geldbeutel Kompromisse erzwingen.

 

Meine Empfehlung, alle eigenen Kriterien in einer Rangliste aufschreiben und sich im Fachhandel eine erste Beratung geben lassen. Danach nochmals alles durchdenken und dann erst kaufen.

 

Seien Sie aber fair, wenn Sie der Fachhandel berät, darf er auch preislich erträglich höher liegen als der Internethandel. Dafür haben Sie über den Fachhandel kein Transportrisiko und das ist für empfindliche optische Geräte, sehr wichtig. Auch muss man im gesamten Technik-Bereich darauf achten, dass man keine “preiswerte” Importware kauft, die in Deutschland nicht repariert werden kann.

 

 

3. Meine eigenen Kriterien als Muster zum Kamerakauf

 

Vor dem Kamera-Kauf, stelle ich mir die Kriterien zusammen, die ich für meine Verwendungszwecke brauche. Nach diesen suche ich mindestens zwei Fachmagazine und natürlich das Internet durch. Vor allem Labor- und Praxis-Test´s sind mir wichtig. Die Vorinformationszeit kann 2-3 Wochen dauern.

 

Ich lese regelmäßig die Printausgaben der Magazine: colorfoto.de, fotohits.de, digitalphoto.de
Jedes Magazin hat einen anderen Schwerpunkt, zur Auswahl müssen Sie Probelesen.

 

Außerdem lese ich -vom Tecklenborg-Verlag- das Magazin “NaturFoto” - meist Foto-Reiseberichte, gelegentlich auch Praxisberichte über den Geräte-Einsatz - alles auf höchstem Niveau.

 

Zur Dokumentation von Wanderungen, mit Naturfotos und Makroaufnahmen, setze ich (2010) folgende Maßstäbe:

 

Fotos, hauptsächlich zur Veröffentlichung im Web, dort auch im Großformat

Bildauflösung: bis 2010 nicht höher als 12 MP, ab 2011 bis 16 MP um Bildrauschen gering zu halten 

 

Keine übergroßen Ausdrucke – Ausdrucke über DA4 lasse ich in Digitaldruckereien drucken – dazu ist keine große DSLR nötig, die Aufnahmen sollten aber rauscharm sein

 

Selten Fotos in den fototechnischen Grenzbereichen (Nacht- oder, Konzert-Aufnahmen u.ä.)

keine professionellen Veröffentlichungen in Magazinen und Fotowettbewerben,

 

Fotos von Wanderungen sind meist Schönwetter-Fotos, trotzdem sollten sie detailreich sein - und,

sehr wichtig, leicht zugängliche manuelle Einstellungen, vor allem von Zeit und Blende und ISO

 

Neu in 2010 - jetzt wollte ich unbedingt wieder eine gute manuelle Fokusierung und das verlangt eine gute Bild-Kontrolle über einen hochauflösenden Monitor und/oder Sucher.

 

Fast keine Fotos von Bewegungsabläufen, aber “schnelle” Fotos aus der Hand.

Dazu ist auch eine sichere und schnelle automatische Fokusierung nötig.

 

Wir wollen auf unseren Wanderungen die Umgebung und die Natur genießen.
Die Technik soll helfen, aber den Bewegungsfluss nicht zu lange unterbrechen.

 

Makroaufnahmen einfach und schnell einstellbar, Manuelle Fokusierung und Blitzschuh zur Vordergrundaufhellung sowie ein wirksamer Verwacklungsschutz sind für mich unverzichtbar. 

Ideal wäre: Zoombereich von ca. 28 bis 300 und dreh- und schwenkbares Display

 

Für meine Zwecke suchte ich also ein vielseitiges Fotogerät mit einer Bildqualität im DSLR-Bereich. 

Es sollte eine möglichst handliche, leicht bedienbare Kamera sein, die ich auf Wanderungen noch ohne einseitige Schulterbelastung tragen kann. 

 

Erst 2010 brachte Panasonic mit der Lumix G2 eine hochwertige Reisekamera auf den Markt. Auch sie hat noch Schwächen, z.B. der Kontrastumfang, das Rauschen im höheren ISO-Bereich ab 1600, die geringe Serienbild-Schnelligkeit. –  Die bisherigen Werte reichen für die Reisefotografie völlig aus, sollen aber in der neuen GH2 nochmals verbessert worden sein (Testberichte über die GH2 stehen noch aus).

Zum Kontrastumfang der Lumix G2, siehe ausführliche Beschreibung unter Punkt 6. auf der nächsten Seite.

 

 

4. Zur Entscheidung ob Bridge- oder Systemkamera

 

Die Bridge-Kamera, vor allem die Superzoomer sind hervorragende Reisebegleiter. Durch die extrem große Brennweiten-Spreizung, zum Beispiel vom 28er Weitwinkel bis über 500er Tele, müssen qualitäts-mindernde Kompromisse in der Objektiv-Berechnung und -Herstellung gemacht werden.

 

Wer keine gestochen scharfen Aufnahmen, vor allem im Makro- und Nahbereich, benötigt, dem wird eine Superzoom völlig ausreichen. Doch Vorsicht, aus eigener Erfahrung weiß ich inzwischen, dass es gerade bei den Bridge-Kameras erhebliche Unterschiede in der Bild-Qualität und der Bedienbarkeit gibt. Wer eine solche Kamera kaufen will, sollte unbedingt Test- und Praxisberichte sorgfältig auswerten.

 

Wählt man als Wunschkamera ein Gerät für Wechselobjektive, kann man bessere Bildqualität erwarten. Aber das ist nicht zwangsläufig so. Teilweise werden zu den recht neuen Systemkameras noch zu wenige oder zu schwache (!), zu schnell entwickelte Objektive angeboten.

 

Dem gegenüber gibt es (2010) noch Einsteiger DSLR-Bodys die als schwache Alt-Konstruktionen, den neueren Systemkameras, vor allem der Lumix G2, zu deutlich unterlegen sind. Sie werden immer noch als aktuell verkauft. Deshalb auch hier Zeit nehmen zum gründlichen Vergleich.

 

Ich habe derzeit den Eindruck, dass, wie beim Handy-Markt, viel zu viele neue Modelle in zu kurzen Abständen aufeinander folgen, die sich kaum voneinander unterscheiden. Hauptsache was Neues, ob es besser ist oder nicht. Die hier genannten Probleme gelten auch für Geräte der bekannten Groß-Hersteller. Traditionsmarken sind wirklich keine Garantie mehr für Qualität in allen Produkt-Segmenten.

 

Auch muss berücksichtigt werden, ob das System, für das man sich entscheidet, voraussichtlich weiterproduziert wird, damit später Objektive und Bodys nachgekauft, bzw. ersetzt werden können. Denn, wenn man kurzfristig ein umfangreiches Kamera-System komplett ersetzen muss, wird´s richtig teuer.

 

 

5. Spiegelreflex (DSLR) oder spiegellose Kamera?

 

23.09.2010 - Hier eine kurze Zusammenfassung, noch ohne Berücksichtigung der neuen Lumix GH2, die in entscheidenden Punkten nochmals verbessert wurde (Kontrast, ISO-Werte, Rauschverhalten).  

 

Spiegelreflex, geeignet für den Dauerbetrieb - Durch zu hohe Erwärmung einer Kamera, vor allem des Sensors, wird das Bildrauschen erhöht. Die Kompakten müssen in den Fotopausen ausgeschaltet werden. Profis sind teilweise auf den Dauerbetrieb angewiesen (Personen, Konzerte, Sport), sie müssen deshalb zu großen Gehäusen greifen.

 

Die Fokusierung - Siehe dazu Wikipedia, Stichwort “Autofokus”. Der Vorsprung der DSLR in der Fokusierung ist, seit Mai 2010, durch die Lumix G2 bis in den mittleren DSLR-Bereich ausgeglichen worden. Andere spiegellose Geräte kämpfen aber noch mit dem merklich langsameren Autofokus.

 

Manuelle Scharfstellung über Sucher und Prisma - Bis Anfang 2010 konnte über den Prismen-Sucher der Spiegelreflex die Schärfe besser eingestellt werden, als über jedes andere Verfahren. Auch dieser Vorsprung ist auf nahezu Null geschrumpft, seitdem die Lumix G2 einen elektronischen Sucher mit 1,5 Mill. Pixel erhielt. In solch hoher Auflösung hat der elektronische Sucher sogar entscheidende Vorteile. Er kann zur Kontrolle die Kameradaten einblenden und ist bei geringem Licht deutlich heller als die DSLR-Sucher.

 

So kann mit Hilfe der Elektronik noch scharfgestellt werden, wenn man in der Spiegelreflex schon nichts mehr sieht. Und wenn für die kleineren Micro FourThirds-Sensoren extrem lichtstarke Objektive verwendet werden, kann der Vorteil der besseren Sicht noch besser ausgenutzt werden.

 

Rauschverhalten - (auch i.V.m. Bildsensor-Größe)

siehe...

Fortsetzung der Kauf-Infos und Hinweise auf besonderes Zubehör - auf der nächsten Seite.

 

 

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1. Kategorien

2. Info-Sammlung

3. Meine Kriterien

4. Bridge o. System

5. Spiegel, mit/ohne

 

 

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6. Kontrastumfang

7. geniale Filterdose

 

 

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