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GPS-Wandern - 2

 

Fortsetzung der Erfahrungen mit der GPS-Navigation

 

 

1. Erklärungen zum Download von gpx-Dateien

 

Für erfahrene PC-Anwender sind manche hier erklärten Verfahren eine Selbstverständlichkeit.
Die Web-Site ...osbelder.de möchte aber auch den Anfängern einen Zugang zu den Inhalten ermöglichen. Deshalb wird im folgenden der schrittweise Download gepackter Dateien eingefügt.

 

Unsere GPS-Aufzeichnungen (gpx-Tracks) sind als .rar Datei auf dem Server hinterlegt.
Der Download mit einem Packer nach dem Zip-Standard verläuft wie folgt:

 

Auf die Verlinkung klicken (Bild-Muster, siehe unten)

im Downloadfenster: ...herunterladen mit  OK bestätigen

Datei auswählen

Entpacken wählen (in WinZip oder WinRAR oder einem sonstigen kompatiblen Entpacker)

Ziel-Ordner auswählen

OK anklicken

 

Die Track-Dateien sind meist nur wenige KB groß, das Entpacken ist im Nu abgeschlossen.

Danach finden Sie die gpx-Datei (z.B. Annasee.gpx) im vorher gewählten Zielordner.

 

Jetzt kann die gpx-Datei aus dem oben erwähnten Zielordner in ein GPS-Planungsprogramm eingelesen werden, wie z.B. MapSource oder dem ADAC-TourGuide (siehe vorherige Seite).

 

Alle unsere, auch zukünftigen GPS-Dateien, werden im .gpx-Format zur Verfügung gestellt.

Dieses Format scheint zum anerkannten Austauschformat zu werden.
Auf der Seite “Annasee-1” habe ich die Nachzeichnung einer GPX-Datei als Muster eingefügt.

 

 

 

2. Die Integration von GPS-Tracks auf dieser Web-Site

 

 

Übungs-Muster

Die erste kleine Test-Wanderung mit GPS

 

Mundelsheim - Panorama-Ausblick vom “Rozenberg” - Länge 1,6 km
Rundweg - aufgezeichnet im Dez. 2008  -  Höhendifferenz ca. 45 m, alle Wege asphaltiert, anfangs -kurze Strecke- eine mittlere Steigung

Beginn im Ortsbereich “Ziegelhütte”, am Wanderparkplatz.

Von der Autobahn kommend, am Ortsbeginn, vor dem Brunnen, links fahren, ca. 100 m weiter, der Parkplatz.

 

Fotos:

Ortskern, Sicht vom Rozenberg auf Ortskern und “Käsberg”

Sommer-Ausblick - Teilpanorama, Blick nach Westen

Winter-Ausblick vom Rozenberg auf den Ortskern und Käsberg

Rozenberg-Weg - Der gesamte Weg ist auch im Winter gut zu gehen.

 

 

 

Rozenberg-Ausblick

 

Kurzer Spaziergang mit Panorama-Aussicht in der Mitte der Strecke.

 

Beispiel einer vollständigen Dokumentation unserer Wanderungen,
mit Text, Foto, Video und GPS-Download.

 

Siehe Seite “Annasee-2”  -  Rundwanderung vom Annasee zur Burg Wildeck.

 

 

 

3. Wie es weitergeht

Das erste Muster, wie auf osbelder.de die Dokumentation unserer Wanderungen, einschließlich GPS, aussehen sollte, entstand auf der Seite “Annasee-1”. Die tristen Winterfotos (ohne Schnee) müssen aber noch durch Sommerfotos ersetzt werden.

Außerdem enthält die Seite “Annasee-1” noch einige Erklärungen zur GPS-Technik,  z.B. die Nachzeichnung eines Tracks für jene, die sich mit GPS bisher noch nicht befasst haben.

 

Rozenberg-AusblickAuf allen weiteren Seiten werden die Tracks, die aufgezeichneten Touren, nur noch als zusätzliche Links die Informationen auf ...osbelder.de ergänzen. Siehe dazu die Seite Annasee-2, die als erstes vollständiges Dokumentations-Muster am 5.5.09 fertig gestellt wurde.

 

Verlinkungen zu einer gpx-Datei finden Sie im Text oder unter diesem Symbol >>

 

Die verstreuten Links zu GPS-Touren erfordern die Übersichts-Seite  “GPS-Verzeichnis”. Sie enthält alle fotografierten und nicht durch-fotografierten Touren, die zum Nachwandern beschrieben werden.

 

 

Zur Track-Qualität

Unsere Tracks enthalten. wie im Web auf Privatseiten üblich, “Rohdaten”, ohne Karten.
Höhenprofile, integrierte Fotos, die Zeitdauer der Tour werden in den Tracks meist nicht angezeigt.
Nach der Aufzeichnung vor Ort werden die ungenauen Teilstrecken korrigiert, damit es vor Ort nicht
zu Missverständnissen kommt.

Es kann aber auch vorkommen, wenn auch selten, dass wir die Karte für ungenau halten, dann belassen wir eine Aufzeichnung, die auch einmal neben dem Weg in der Karte weiterführt.
Beispiel: Ein Weg führte, im Gegensatz zum Eintrag in der Karte, direkt am Seeufer entlang.
Der frühere Weg war zugewachsen, es hatte sich ein neuer Pfad gebildet. 

 

 

Keine Garantie (siehe auch “5. Haftungsausschluss...” auf der Seite “Impressum”)

Unsere Tracks oder Routen, einschließlich ihrer Beschreibungen können nur den Zustand wiedergeben, der zum Zeitpunkt der Datenaufnahme angetroffen wurde. Das Datenmaterial wird nicht auf Veränderungen überprüft. Wir können also keinerlei Garantie für die spätere Richtigkeit der Daten übernehmen.

Beispiel: Bereits auf unserer zweiten GPS-Wanderung trafen wir auf einen Weg, der kurz vorher auf 300 Meter Länge durch eine 20 bis 60 cm dicke Aufschüttung fast unbegehbar geworden war.
Bei Nässe wären wir knöcheltief im weichen Untergrund eingesunken.

 

Solche Veränderungen wissen allenfalls die örtlichen Behörden, bei denen Sie, bei besonderem Bedarf, nachfragen müssen.

 

 

 

4. Zwischen-Überlegungungen - Ausblick

 

Wenn man die Topo Deutschland mit der Karte im ADAC TourGuide vergleicht und die Touristen- Lenkung durch Ausleihen von PDA´s überdenkt, dann ist anzunehmen, das die GPS-Geräte in Zukunft kontinuierlich erweitert werden.

 

Größere Speicher, umfangreichere Karten und immer mehr Zusatz-Informationen, möglichst per Mobilfunk übers Internet vor Ort abrufbar, könnten den Anbietern von Geräten und Diensten Folge- Einnahmen sichern. Und der Benutzer hätte vor Ort alle Informationen zur Verfügung, ohne vorher aufwendig recherchieren zu müssen.

 

Wäre eine feine Sache und weil sich daran, über Satelitenübertragung, auch noch etwas verdienen ließe, dürfte diese Aussicht garnicht so utopisch sein.

 

Schneller als erwartet

Februar 2009 meldete Google in Kooperation mit der Telekom ein PDA-Gerät mit zukunftsweisenden Funktionen. Mit dem Gerät soll sich die GPS-Führung mit Internetdiensten koppeln lassen. Es gibt eine Einzelabrechnung und zwei verschiedene Flatrates, allerdings mit zweijähriger Bindung an die Telekom.

 

Ob sich die Geräte durchsetzen können, muss abgewartet werden. Es liegen noch keine Test- ergebnisse vor. Besonders zu prüfen ist, die Stärke und Zuverlässigkeit des GPS-Empfängers, die Notwendigkeit und die Folgen einer zweijährigen Vertragsbindung und die z.Zt. noch hohen Kosten für eine uneingeschränkte Nutzung der Dienste.

Für uns wären die Anfang 2009 angebotenen Verträge unrentabel, weil wir in der hier schneearmen Winterzeit selten neue Wanderwege erschließen. Wir wollen ja unsere Wanderungen dokumentieren, doch nicht mit schneelosen Winterlandschafts-Fotos.

 

Außerdem ist folgendes zu bedenken. Bei den bisher üblichen GPS-Empfängern wird nichts auf fremden Datensystemen erfasst. Im Gegensatz dazu geht die Nutzung der neuen Geräte über die Google-Server. Deshalb müssen, generell für internetgebundene GPS-Empfänger, zusätzlich die Datenschutzgarantien, sorgfältig durchgearbeitet werden.

 

Wir selbst bevorzugen weiterhin die jetzige Lösung mit unserem speziellen und unabhängigen
GPS-Gerät. Nur wenn wir in Touristen-Zentren günstige PDA´s mit integrierter örtlicher Information ausleihen könnten, würden wir diese verwenden.

 

Mancher Leser wird an dieser Stelle denken - “Warten wir´s ab” – Nur nicht zu lange !

 

Denn als Rentner wird man eines Tages nicht mehr wandern können. Und die Aussicht, dass wir die vielen Tracks aus dem Internet nur noch auf dem eigenen PC ansehen können, das fanden wir dann doch zu trocken. Deshalb sind wir Ende 2008 in die GPS-Wanderung eingestiegen.

 

 

 

 

5. Weitere Erfahrungen

 

.1 Zum Aufzeichnen von Tracks

Das Aufzeichnen von Tracks wird im Garmin Oregon über das Einstellungsmenü aktiviert.

Es zeichnet tatsächlich, einmal eingestellt, permanent auf, sobald es eingeschaltet wird.

 

Entweder, man muss nach der Tour, zusätzlich zur “Trackaufzeichnung beenden”,
das Einstellungsmenü aufgerufen und dort das Aufzeichnen abschalten, oder man achtet darauf,
vor jedem Touranfang alle Aufzeichnungsspeicher zu löschen (Menü “Einstellungen” >Zurücksetzen).

 

Letzteres ist besser, denn unnötige Track-Abschnitte kann man löschen. Eine vergessene Aktivierung zur Aufzeichnung ist nachträglich nicht oder nur mit hohem Aufwand zu korrigieren.

 

 

 

.2 Die Topo Deutschland und der TourGuide

Die Topo Deutschland und der ADAC TourGuide sind nicht nur als Einstieg, sondern auch auf Dauer ergänzend zu gebrauchen. Wer mit einem der beiden anfängt, kann durch Zukauf seine Planungs- Möglichkeiten optimal erweitern.

 

Die Topo Deutschland ist eine Vektor-Karte, ihr Bild entsteht durch Linien / Striche. Diese Karten lassen sich stark komprimieren und werden nicht unscharf beim hochzoomen.

 

Der ADAC TourGuide ist eine Rasterkarte, die durch viele Rasterpunkte (wie ein digitales Foto) aufgebaut wird. Diese Karten-Dateien sind um ein vielfaches größer, können aber mehr Details aufnehmen. Der TourGuide wird sauber nachgeschärft, sodass ein klares Bild erhalten bleibt. 

 

Durch die Dateigrößen und die Besonderheiten der Darstellung ergibt sich ihre Nutzung.

Vektorkarten werden als relativ kleine Dateien auf dem GPS-Gerät eingesetzt, während sich die Rasterkarten besser zur Vorplanung eignen.

 

Diese parallele Nutzung ist möglich durch die übereinstimmenden Koordinaten jedes Punktes der Erde. Geografisch korrekte Karten sind also deckungsgleich, unabhängig von ihrer Art. Und weil die Routen und Tracks nur als Liniengrafik erstellt werden, können sie ebenfalls (nahezu) deckungsgleich auf jede Hintergrund-Karte ”aufgelegt” werden. (siehe auch Wikipedia unter dem Stichwort “Vektordaten”)

 

 

 

.3 Das Nachwandern von Routen wird im Oregon akustisch erleichtert, durch einen dezenten Signal-Ton vor jedem gesetzten Wegpunkt - sehr praktisch bei kritischem Wegverlauf. (Für Tracks, mit ihren Mengen von Wegpunkten, wäre eine akustische Wegbegleitung störend.)

 

Will man durch einen Signalton auf kritische Stellen im Wegverlauf aufmerksam gemacht werden,
muss deshalb ein heruntergeladener Track in eine Route umgewandelt werden.

 

Im Garmin-Forum fand ich den Hinweis auf den “RouteConverter”, einem deutschsprachigen Programm zur Konvertierung von Routen in Tracks und umgekehrt. Das Programm funktioniert. Man darf sich aber nicht irritieren lassen, wenn die Weg-Anzeige auf der Karte nicht stimmt.

 

Als ich einen Track zur Route konvertieren wollte, wurde in meiner Version (Download am 14.09.09) die Weg-Darstellung mit konvertiert. Das entspricht etwa der Bildbearbeitungsfunktion “Auswahl umkehren”. Alle Wege außerhalb des Tracks waren dick markiert. Macht aber nichts, die Umwandlung des Tracks zu einer Route funktionierte trotzdem korrekt.

 

RouteConverter  (zum Download)

Einstellungen: Track einlesen,

Typ: (im oberen Drittel rechts) ändern in “Route”

Das Feld unten “Speichern als Route, Track und Wegpunkte” deaktivieren

Speichern als gpx

Jetzt wird umgewandelt -

Danach müssen noch unnötige Wegpunkte aus der Route entfernt werden (mit Werkzeugleiste rechts)

Und abschließend erneut als gpx speichern.

 

Empfehlung: Alle Fremd-Dateien sollten vor ihrer Verwendung, sicherheitshalber in die Garmin- Software MapSource eingelesen werden. Aus MapSource heraus wird nochmals in gpx oder gdb gespeichert und danach kann auf das GPS-Gerät hochgeladen werden, siehe unten.

 

Falls aus irgendeinem Grund keine korrekte Umwandlung möglich ist, oder die Umwandlung von einem GPS-Gerät nicht angenommen wird, kann ein Track in MapSource als Route nachzeichnet werden.

Das ist für kurze Wanderungen kein großer Aufwand und zudem der sicherste Weg, um Störungen im GPS-Gerät zu vermeiden.

 

 

.4 GPS-Wandern langweilig?

Die Abenteuerer und Schatzsucher unter den Flachland-Wanderern (Gebirgswanderer haben auch
mit GPS genug Abenteuer)
, mögen das GPS-Wandern langweilig finden. Aber kein Problem, für sie hat man das Geocaching erfunden. Es ist schon fast ein richtiger Sport geworden, nur noch nicht Olympia zugelassen. Kommt vielleicht noch.

Rufen Sie in Google, unter dem Stichwort “Geocaching”, Informationen zu dieser neuen Form des “Jagdfiebers” auf, erhalten Sie 515 000 Seiten aus Deutschland. Also auch nix Neues mehr :-(
und trotzdem spannend, was man in den Foren liest.

 

 

.5 Probleme beim Löschen von Tracks und Routen im GPS-Gerät

Ich habe die Empfehlung, eine .gpx-Datei vorsichtshalber nochmals über MapSource als gpx-Datei zu speichern und danach erst aufs Garmin hochzuladen nicht beachtet. Vermutlich deshalb gab es Probleme mit dem Löschen der Dateien und zwar in beiden Zielordnern, unter Routen und besonders unter Tracks.

Ich musste mit einem Reset die fehlerhaften Dateien löschen, danach funktionierte wieder alles.

 

System-Reset: Auf die linke obere Display-Ecke drücken und gedrückt halten, während das Gerät eingeschaltet wird.

 

Im Germin-Forum wird darauf hingewiesen, dass sich nicht alle durchgehend an die vorgeschriebenen Format-Vorgaben halten. Deshalb können direkt übernommene Dateien (auch im Garmin-eigenen Format .gdb) Probleme bereiten oder sie können nicht gelesen werden.

 

 

 

 

 

Die “Erfahrungen im GPS-Wandern” werden fortgesetzt,

falls ich weitere allgemein interessante Informationen finde.

 

 

 

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Begriffe im GPS:

 

Route =
geplante

Wanderung

 

Track =
durchgeführte und aufgezeichnete Wanderung

 

 

 

Vorsicht auf
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Beachten Sie die Warnungen der Fachpresse.

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