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Netobjects-Fusion (NOF)

Erfahrungen Seite 6

 

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NOF und die Textformatierung

Lange Zeit hatte ich Probleme mit der Textformatierung mittels Vorlagen. Deshalb habe ich monatelang nur von Hand formatiert. Das verursacht aber, laut Forum, einen deutlich aufgeblähten HTML-Code und kann nicht empfohlen werden.

Also habe ich, unter Anleitung des Forums, einen zweiten Anlauf versucht und der ist gelungen. Siehe dazu FUSION-Tipp Nr. 34

 

Doch dann trat ein neues Problem auf. Wenn ich mit dem Cursor, von oben nach unten, durch die alten Texte lief, wurden im Eigenschaftenfenster teilweise falsche Werte angezeigt. Oben stand und blieb 14 Pt, unten wechselten die Formatvorlagen wie neu gesetzt, überwiegend “Automatisch”, was 10 Pt bedeutet. Auf dem Bildschirm wurde die Schriftgröße trotzdem richtig in 10-Pt dargestellt. Also mussten Format-Fehler im HTML-Code entstanden sein.

 

Jeder Versuch, NOF durch Neuformatierung der falschen Absätze zu korrigieren schlug fehl. Es blieb mir an diesen Stellen nichts anderes übrig, als die betroffenen Texte zu kopieren und neu aber unformatiert in einem neuen Textrahmen  einzufügen. Danach musste ich die Texte wieder neu formatieren. Das funktionierte.

 

Dabei fiel mir auf, dass es manchmal reichte, zuerst nur 3 bis 4 fehlerhafte Absätze, ab dem Beginn des Fehlers, unformatiert in einen neuen Textrahmen einzufügen. Danach konnte ich die restlichen Absätze der NOF-Texte mit den Formatierungen einlesen.

Am Ende, wenn alles wieder wie im alten Text und korrekt formatiert war, habe ich den betroffenen alten Textrahmen samt Inhalt gelöscht und durch den neuen ersetzt. 

 

Vielleicht hat NOF Probleme mit der sauberen Löschung von HTML-Befehlen, wenn umformatiert wird. Wenn aus einer H2 Überschrift z.B. eine H1 oder eine Automatisch-Formatierung werden soll. Es bleiben teilweise (nicht immer) Reste der alten Formatierung im HTML-Code übrig.

Noch hartnäckiger, bleiben “harte”, also manuelle Formatierungen als störende Reste übrig. Die hatte ich ja zu Anfang, monatelang gesetzt. Sie werden in vielen Programmen als vorrangig behandelt und vermutlich deshalb nicht korrekt gelöscht.

 

Seit ich das weiß, betätige ich vor einer Umformatierung im Eigenschaften-Fenster die Löschen-Taste! Dadurch werden im rechts und links übergreifend markierten Text alle Formatierungen gelöscht, also zurückgesetzt auf das Grundformat “Automatisch”. Gelingt das nicht, dann muss ich übergreifend den Text ausschneiden, und unformatiert wieder einfügen. Danach neu formatieren.

 

Kein großer Aufwand, wenn man das Problem der Umformatierung von, vor allem, manuell gesetzten Formatierungen kennt und darauf achtet. Dann kann man Fehler sofort beseitigen, noch während man am Text arbeitet. Später sind solche Fehler schwer zu finden.

 

Aus einer Frage im NOF-Forum konnte ich schließen, dass es auch vorkommen kann, dass Fehler nicht behoben werden können und die Formatvorlagen neu erstellt werden müssen. Das ist mir aber noch nicht passiert.

 

Meine Erfahrung: Es gibt, aufgrund spezieller HTML-Regeln, kleine Unterschiede zu den Formatierungen der großen Büroprogramme. Das erschwert die Arbeit mit Web-Programmen.

 

Und an eine Sache kann ich mich überhaupt nicht gewöhnen, Umbrüche mit Return verursachen einen längeren HTML-Code als weiche Umbrüche mit Shift + Return. Eine solche Regelung bleibt mir bis heute völllig unverständlich.

Denn für lange Textseiten im 10-Finger-System ist ein Shift-Return hinderlich und nicht praktikabel. Außer auf der Home-Seite, wo mit jedem Byte gespart werden muss, nehme ich den längeren HTML-Code in Kauf und setzte meist harte Return-Zeilen-Umbrüche. 

 

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Ein Favicon erstellen

In der NOF-Schule fand ich eine Grundinformation zu den kleinen Bildchen, die viele Web-Sites vor der Browser-Adresszeile anzeigen.

 

Vorteil eines solchen Symbols: Der Besucher findet den Favoriten über ein Symbol leichter und die Web-Site wirkt vollständiger.  
 

Wie ein Favicon erstellt wird, ist in der NOF-Schule kurz beschrieben unter:

 

http://www.nof-schule.de/forum/t-grafik-icon....

 

Wem die Kurzbeschreibung nicht reicht, kann meine folgende Arbeitsnotiz nutzen.

 

Ein Favicon kann über ein Grafik-Programm erstellt werden. Diese sind aber, im Privatbereich, eher selten. Ich habe ein JPG-Bild als Vorlage verwendet. 

 

Um leichter arbeiten zu können, wird die Symbol-Grafik auf größerer Fläche entworfen. Dazu im Bildbearbeitungsprogramm ein kleines neues Bild öffnen - z.B. 10x 10 cm oder 100 x 100 Pixel. Für das kleine Bild die gewünschte Hintergrundfarbe auswählen.  

 

Das Favicon sollte quadratisch sein, sonst können in der Browser-Darstellung Verzerrungen entstehen. Die Farben sollten sich deutlich von weißem Hintergrund abheben. Buchstaben oder Zeichnungen nicht zu fein ausführen, sonst sind sie nach der Verkleinerung kaum noch zu sehen.

 

Für eine einfache Grafik können Buchstaben oder kleine Zeichnungen verwendet werden. Wichtig ist, dass das kleine Symbol kein fremdes Copyright verletzt oder zu falscher Deutung führen könnte. Symbol-Zeichen haben ihre Tücken.

 

Für osbelder habe ich ein einfaches Buchstaben-Symbol erstellt, die Buchstaben “o” und “b” wurden überblendet, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Die Linien hätten noch eine Kleinigkeit kräftiger ausfallen können.

 

favicon-II-04

 

Ist der Entwurf fertig, muss er über einen “favicon generator” korrekt umgerechnet und im Bildformat .ico gespeichert werden. Je nach Generator ist das Endergebnis exakt 16x16 px, oder es können größere Maße gewählt werden (z.B. 32x32 px ...).

 

Favicon Generatoren werden über eine Web-Suche genügend angeboten, die meisten in Englisch. Das ist aber kein Problem, weil nur wenige Handgriffe nötig sind.

 

Mein Favicon habe ich umgewandelt im deutschsprachigen Generator...

 

http://www.favicon-generator.de/Default.aspx  

 

 

Sicherheitshalber habe ich zuerst ins verlustfreie  PSD gespeichert,
danach zurechtgeschnitten auf 32 x 32 px  und 72 (oder 96) dpi
dann gespeichert unter JPG - beste Kompressionsstufe -

 

 

Nachdem der Generator das JPG in ein Windows Icon, mit der Format-Endung .ico, umgewandelt hat, wird die kleine Datei auf den eigenen Computer gespeichert. Dort kann sie in einen gewünschten Namen umbenannt werden, z.B.: favicon.ico - Fertig.

 

 

Jetzt Filezilla öffnen (siehe Seite FUSION-4 oder Link zum Herunterladen)
Mit Filezilla das kleine Icon mit der Endung .ico ins Hauptverzeichnis der eigenen Website hochladen

 

Ein wenig auf den Server des eigenen Providers warten, dann ist eine Endkontrolle über die eigene Web-Site oder unter folgender Adresse möglich:

 

http://www.html-kit.com/favicon/validator/

 

Die Suchmaschinen zeigen das Icon erst an, wenn die Web-Site neu gescannt wurde, das kann schon mal einige Tage dauern.

 

 

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Aufbereitung meiner Fotos fürs Web in neuer, deutlich höherer Qualität

siehe Seite: Web-Fotos

 

Die hohe Qualität der G2-Fotos auf dem Papier-Ausdruck war der Anlass, zukünftig auch die Web-Fotos in höherer Qualität zu präsentieren.

Das Thema wird in Schaubildern möglichst deutlich erklärt. Dadurch wurde es so umfangreich, dass es unter “Web-Fotos” als eigene Seite, eingefügt werden musste.

 

Zum Vergleich: niedrigere Aufbereitung siehe Punkt 11

 

 

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Im August 2010 auf FUSION Version 11 umgestellt.

 

Dazu die letzte Altversion über “Vorlage exportieren” gesichert. Siehe die Punkte 03 und 10.
Die Voll-Version 11 (nicht Update) installiert -

Version 11 geöffnet - In der Site-Ansicht >Site (anwählen) >Neue Site >Aus Vorlage

Die Vorlage wird geöffnet und wie gewohnt weiter gearbeitet.
Mit dem ersten Sichern innerhalb der Version 11 in einer Seiten-Ansicht über >Datei >Site speichern - ist der Umstieg fertig. Es geht wirklich völlig problemlos.

 

Mir ist aufgefallen, dass der Funktions-Umfang der 11er Version im Vergleich zur 9-er erheblich zugenommen hat. Die bisherigen Grundfunktionen sind aber erhalten geblieben. Wer damit auskommt kann die neuen Funktionen einfach ignorieren. Das gilt für jede Software.

 

Heutige Büroprogramme sind z.B. auch derart umfangreich, dass wohl kein Benutzer ihren vollen Funktionsumfang einsetzen kann. Jeder sucht sich das heraus was er braucht. Genau so sollte man auch beim Umstieg auf neuere NOF-Versionen verfahren. Vorerst nur das nutzen, was bekannt ist, an einer eigens eingerichteten Test-Site neue Funktionen mit Hilfe des Handbuchs ausprobieren und ggf. das nutzen, was man brauchen kann.

 

Ein Hinweis zur NOF-Version 11 kam noch aus einem der Foren : NOF-Version 11 läuft auf so gut wie allen Rechnern problemlos. Es können aber Probleme auftreten, wenn (z.B. in Tabellen) leere Zeilen mit einer Folge von gleichen Zeichen aufgefüllt werden. Der Hinweis kam von nur einem Foren-Mitglied und wurde nicht bestätigt und auch nicht weiter erklärt.

 

Ich stelle mir folgendes Beispiel vor: Ein Inhaltsverzeichnis, in dem der Text durch Punkte mit der rechtsbündigen Seitennummer verbunden wird. (Ein Muster werde ich hier natürlich nicht einstellen.) Diese Einschränkung lässt sich umgehen.

 

Wer Zeilen trotzdem auffüllen möchte, sollte das unbedingt auf einer Test-Site ausprobieren, bevor es zu größeren Problemen auf der aktuellen Web-Site kommt.

 

Ansonsten fand ich in den beiden Foren keine besonderen Hinweise, auf die man beim Umstieg und der Benutzung von NOF-Version 11 achten muss.

 

 

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Fotos nachschärfen mit dem Hochpass-Filter

 

Meine neue Lumix G2 nimmt sehr detailreich auf. Deshalb können die Fotos in Photoshop-Elements (zumindest ab Version 6) per Hochpass-Filter deutlich verbessert werden.

 

Vorab:

Foto wie üblich optimieren - wichtig sind vor allem die gewünschten Hell-Dunkel-Kontraste. Je nach Motiv sollten noch Grauverläufe übrigbleiben, z.B. bei Tierfotos die Fell-Schattierungen.  Dazu z.B.: >Ebene >Neue Einstellungsebene >Tonwertkorrektur verwenden

    Nicht immer führt der von Bildbearbeitern empfohlene vollständige Beschnitt der rechts und links auslaufenden Kontrastkurve zu einem guten Ergebnis. Dazu die Vorschau beobachten. Wenn die Hell-Dunkel-Kontraste zu hoch sind, dann die Tonwerte weniger stark beschneiden (Markierungen weiter nach außen setzen).

     

    Neu: Panorama-Fotos sollten vor dem Zusammenfügen in den Kontrasten optimiert werden. Dann wird besser zusammengefügt und der spätere Hochpass-Filter kann sanfter und damit natürlicher optimieren.

Nach der Grundoptimierung:

 

1. In der Ebenenpalette (am rechten Rand) die Hintergrundebene mit der Maus auf das kleine Papiersymbol in der Fusszeile (erstes Symbol links) ziehen, die Ebene wird dubliziert.

 

2. Die dublizierte Ebene ist weiter markiert, jetzt >Filter >Sonstige Filter >Hochpass anwählen

und im Hochpass-Fenster den Radius eingeben -

 

Dieser Schritt  beruht auf Erfahrung, ist aber nachträglich korrigierbar (siehe letzten Punkt “Deckkraft”). Hohe Werte führen selten zu guten Ergebnissen. 

Orientierung: mit 2 bis max. 5 beginnen, stark kontrastreiche (hell-dunkel) Fotos oder Partien > eher niedriger Radius, homogenere Flächen > hoher Radius.

Meist reicht der Radius 3, für ein fast durchgehend weißes Schwan-Gefieder mit geringer Grauzeichnung an den Federspitzen musste ich Radius 15 einsetzen. 

 

3. Die Füllebene entsättigen  - mit: >Überarbeiten >Farbe anpassen >Farbton/Sättigung  - Oder schneller: die Tasten Strg + u drücken und die Sättigung auf Null setzen. - Nicht vergessen, sonst können durch das nachfolgende Zusammenfügen Fehlfarben  entstehen! 

 

4. In der Ebenenpalette im Auswahlfenster oben links (neben Deckkraft, statt “Normal”) die “Füllmethode” > Ineinanderkopieren auswählen. - Jetzt ist die Wirkung des Filters auf die Bildschärfe erkennbar.

 

5. Die Bildschärfe kann zur Not nachjustiert werden, indem in der Ebenenpalette die Deckkraft verringert wird (oben rechts im Ebenen-Fenster - aber nicht zu stark, sonst Qualitätsverlust).

 

Durch die ausführlichen Beschreibungen könnte die Hochpass-Schärfung zeitaufwendig wirken. In der Praxis sind es aber, nach der ohnehin notwendigen Foto-Optimierung, nur vier (maximal 5) zusätzliche Arbeitsschritte, die nach kurzer Einarbeitung schnell von der Hand gehen (siehe grün hinterlegte Texte). Wichtig ist, dass die Ebenenpalette am rechten Bildschirmrand angezeigt wird und dadurch leicht zugänglich ist. 

 

 

Durch Auswahl und einer neuen Ebene durch Kopie können auch Teilbereiche eines Bildes per Hochpass geschärft werden. Müssen mehrere Teilbereiche geschärft werden,  empfehle ich, zwischendurch die Ebenen auf die Hintergrund-Ebene zusammen zu rechnen. Ansonsten wird die Datei zu groß und es könnte zu Fehlfunktionen kommen mit Verlust der bisherigen Arbeit.

 

Sind Flächen sehr homogen, mit nur wenigen Hell-Dunkel-Kontrasten, ist die Hochpass-Schärfung weniger effizient (z.B. rote Blüten ohne Sonnenbestrahlung). Denn der Hochpass-Filter ist im engeren Sinne kein Werkzeug zum Schärfen, vielmehr verbessert er die Hell-Dunkel-Kontraste, oft sogar durch Glanzlichter an den Konturen. Genau deshalb ist er für Webfotos besser geeignet, als “Unscharf maskieren”.

 

Enthalten Fotos Teilflächen mit wenig Kontrasten, dann zuerst das Gesamtbild per Hochpass schärfen, danach die kontrastarme Fläche auswählen und nachschärfen. Orientiert man sich im ersten Arbeitsschritt an der kontrastarmen Fläche, werden die übrigen Bildteile unangenehm überschärft wirken.

 

Entscheidend für eine gute Hochpass-Schärfung sind die Auflösung und die Detail-Darstellung der Fotos. Beide Kriterien sind von der verwendeten Kamera abhängig.

 

Meine Experimente mit Bildern meiner früheren Fotogeräte gelangen nur selten. Nur bei harten Konturen (z.B. Gebäude und klar konturierte Pflanzen) waren die Hochpass-Ergebnisse brauchbar. Dagegen wirkten die Naturaufnahmen, z.B. Waldränder, zwar geschärft, aber “matschig”. Denn wenn die Detailschärfe fehlt, d.h. wenn statt detailierte Blatt-Strukturen nur schattierte Flächen aufgenommen werden, kann der Hochpassfilter nichts verbessern.  

 

Besser sind die Hochpass-Ergebnisse bei Aufnahmen aus der kleinen Fuji Finepix F200 EXR. Auflösung und Detailreichtum reichen aus, um den Schärfeeinduck bei normaler Lese-Distanz zu verbessern. – Doch an die Schärfe-Ergebnisse der Lumix-G2-Aufnahmen kommt die Kleine nicht heran, allein schon wegen des deutlich größeren Sensors der G2.

 

Der Hochpassfilter ist, nach kurzer Einarbeitung, ein einfaches und wirkungsvolles Werkzeug zur Verbesserung detail- und konturen-reicher Fotos. Consumer-Fotos kann er nicht verbessern, aber gute Bildqualität wird durch Hochpass-Schäfung noch professioneller.

 

Beispiele zur Hochpass-Schärfung mit Fotos der Lumix G2 - siehe “Web-Fotos-2”.

 

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Die Tipps werden ggf. fortgeführt.

 

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