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Extrem große Fotos im Web präsentieren (Einzelbilder und Panoramen),
einschließlich Grundmaße und Arbeitsablaufs
Ohne HTML-Kenntnisse ist es, meines Wissens, in FUSION nicht möglich, Fotos, z.B. Panoramen, in einer starken Vergrößerung einzustellen.
Außerdem habe ich im Web bisher nur Beispiele gefunden, die größere Panoramen innerhalb von kleinen Fenstern (IFrames) anzeigten. Diese nutzen nicht die gesamte Bildschirmfläche und konnten, in den gefundenen Beispielen, auch nicht durch die neuen Zoomfunktionen der Browser vergrößert werden.
Völlig beweglich ist man aber mit einer extern angelegten Galerie mit Hilfe des GalleryMaker, der auf der vorherige Seite, “FUSION-4”, beschrieben wird. In eine solche Galerie können alle gewünschten übergroßen “XXL-Bilder” eingestellt werden.
Dazu gehe ich wie folgt vor:
Erster Schritt: Ich nehme meine Panaroma-Einzel-Fotos mit ca. 50 - 150er Zoom auf. Die Einzelfotos stelle ich ggf. gerade und bearbeite nur die Kontraste vor. Eine aufwendigere Vorbearbeitung ist nur bei sehr kontrastarmem Bildmaterial nötig.
Wenn ein entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung steht, geht auch eine Vorbearbeitung aller Einzelfotos mit den immer gleichen Automatik-Funktionen. Welche, das muss man an einem Foto ausprobieren. In Photoshop Elements sind maximal vier solcher automatischen Bildkorrekturen möglich. Wobei ich die automatische Farbkorrektur nicht auf die Einzel-Fotos anwende.
Zweiter Schritt: Danach lasse ich die Fotoreihe im Programm “PanoramaStudio” (aktuelle Version) zusammenfügen, bis zum großzügigen Beschnitt, den ich später nachretuschiere. Das fertige Panorama speichere ich im verlustfreien PSD-Format ab.
Photoshop Elements verfügt ebenfalls über eine Panoramafunktion - über Datei >Neu. Diese verwende ich, wenn der erste Versuch über PanoramaStudio mal nicht gelingt.
Im dritten Schritt arbeitete ich die PSD-Panorama-Datei in PhotoShop-Elements nach, z.B. in Retuschen, Licht/Schatten-Optimierung, Farben, Kontraste und Schärfung über den Hochpass-Filter (siehe Punkt 40). Das alles wird teils aufs gesamte Bild angewendet, teils nur auf Bildausschnitte beschränkt . Hier Speichern nicht vergessen!
Am Ende muss das fertige und gespeicherte PSD-Panorama auf die Web-Maße verkleinert werden. Die dazu benötigten Maße mussten in den vergangenen Jahren immer wieder an die höheren Auflösungen der gängigsten Bildschirme angepasst werden. Zur Zeit (Jan. 2011) optimiere ich auf die Auflösung: 1680 x 1050 Pixel.
Vierter Schritt: Umrechnung eines PSD-Panoramas aufs Web - Stand Anfang 2011
Zuerst rechne ich, vor jeder weiteren Umrechnung, grundsätzlich die Bildauflösung in 300 dpi um. Die heutigen Kameras liefern Aufnahmen von 72 dpi bis 300 dpi, häufig wird in 180 dpi in der Kamera gespeichert. Durch die Umrechnung auf 300 dpi wird das abgespeicherte Foto nur verdichtet, in seiner Qualität aber nicht verändert.
Vorgang in PhotoShop-Elements:
Menü: “Bild”
Skalieren >Bildgröße
Auflösung: 300 Pixel/Zoll - die vorgegebene Zahl auf 300 ändern
Achtung, das Häkchen ganz unten vor “Bild neu berechnen” unbedingt entfernen.
Das Fotos soll eben nicht neu berechnet, sondern nur umgerechnet werden.
Erneut Speichern !! Sie haben nun ein handlicheres Maß, siehe cm-Maße.
Wieder “Bild” >Skalieren >Bildgröße aufrufen
Zuerst vor “Bild neu berechnen” - ja ! - also wieder das Häkchen setzen.
Danach im zweiten Feld von oben, als Höhe: 750 (maximal 840) Pixel eintragen
Für Panoramen ist die Bild Höhe wichtig, nicht die Breite.
Dann mit OK die Verkleinerung bestätigen aber Vorsicht, hier nicht speichern!!!
Sie befinden sich, trotz verkleinerter Darstellung, immer noch in der PSD-Ursprungsdatei. Wenn Sie zwischendurch speichern geht die dringend benötigte Originalgröße verloren!
Anschließend in PS-Elements, Menü “Datei” >Für Web speichern aufrufen.
Die Web-Umrechnung erfolgt als JPG-Datei, möglichst ab Qualität 50% (und höher) und durch Umrechnung in mehreren Durchgängen. Dann im JPG-Fenster unter neuem Namen abspeichern. Dem Namen sollte eine Kennung angefügt werden, z.B. GM, um sie später als Großbild, bestimmt für den GalleryMaker, erkennen zu können.
Das Web-Umrechnungsfenster wird automatisch geschlossen, auf dem Bildschirm sehen Sie wieder die verkleinerte PSD-Bilddatei. Erneut Vorsicht, hier nicht abspeichern!!! Stattdessen Bild schließen, ohne zu speichern.
Das vorherige Verkleinern von Fotos ins tatsächlich benötigte Format ist dringend erforderlich. Jedes nachträgliche Herunterrechnen verursacht viel zu lange Ladezeiten.
Fünfter Schritt: Das verkleinerte Panorama oder Großbild wird anschließend in den GaleryMaker in eine Galerie einlesen, untertitelt und verlinkt.
Ich verwende dazu folgenden Html-Bild-Untertext (Mustertext etwas gekürzt):
<a href=”http://www.osbelder.de/html/beilstein.html#Panorama-v-BurgBeilstein”>Zurück zur Ausgangs-Web-Seite Beilstein</a><br />
<br />
<br /><b>Rundblick von der Rückseite der Burg Beilstein</b><br />
Ergebnis, siehe hier. Die gelb unterlegten Texte mit den eigenen Einträgen ersetzen.
Oder den Betrachter darauf hinweisen, dass er mit dem X-Button rechts oben das Panoramafenster schließen kann. Das geht aber nur, wenn mittels “bestehend - blanc” (vom Webmaster der Ausgangsseite veranlasst) das Panorama die Ursprungs-Seite nur überlagert, nicht überschreibt. (Richtig, wenn im Panoramafenster links oben der Rücksprung-Pfeil deaktiviert ist (grau hinterlegt - Beispiel hier).
Am Schluss im GalleryMaker “Galerie erstellen” und die fertige Galerie auf den Web-Server mit FileZilla hochladen (siehe Beschreibung auf der vorigen Seite “FUSION-4”).
Eine exakte Anpassung an die vielen verschiedenen Bildschirmauflösungen der Besucher ist längst nicht mehr möglich. Das Panorama muss in aktuellen Browsern mit Strg & +, bzw. Strg & – (minus) an die jeweilige Bildschirmeinstellung angepasst werden.
Eine Vergrößerung durch den Besucher führt schnell zu Qualitätseinbußen. Zu große Bilddateien erfordern lange Ladezeiten. Es bleibt für den Webmaster immer noch eine Entscheidungs-Bandbreite, zwischen Bedienungskomfort und Bildqualität.
Vergrößerungen im GalleryMaker
Umrechnungen innerhalb von Web-Programmen sind grundsätzlich nicht zu empfehlen. Die Umrechnung erfolgt mit Hilfe des Browsers und verlängert die Ladezeiten erheblich. Wenn aber mangels anderer Möglichkeit doch einmal im GalleryMaker umgerechnet werden muss, dann sollte, auf Empfehlung von Herrn Mussler, Entwickler des GalleryMaker, die Grafikqualität nicht höher als 89% eingestellt werden. Anderenfalls werden die Bilddateien zu groß.
Übergroße Fotos,
Sollen übergroße Fotos, zur besseren Darstellung von Details, ins Web gestellt werden, sind die Maße der Bildschirmauflösung, auf die optimiert werden soll, die maximale Grenze. Mein größtes Einzelbild hat eine Höhe von 1061 Pixel und überschreitet knapp das Höhenmaß einer 1680 x 1050 Auflösung. Umgerechnet werden diese Übergrößen genauso wie die Panoramen.
PS: Zum GalleryMaker gibt es ein zusätzliches, auch sehr preiswertes Vorlagen-Paket. Aus diesem stammt die Vorlage für meine Panoramen-Präsentationen.
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