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Fotobilder

 

 

Unter diesem Thema werden alle Fotobearbeitungen zusammengefasst, die besondere Effekte erzielen oder/und so tief ins Bildmaterial  eingreifen, dass ich sie nicht mehr als Fotos, sondern als Fotobilder bezeichnen möchte.

 

 

 

1. Überblick über alle Fotobilder bis Ende April 2008

 

Bisher habe ich auf osbelder.de nicht zwischen Foto und Fotobild unterschieden.

 

Um nicht die bisherigen Seiten neu ordnen zu müssen, werden die inzwischen eingearbeiteten Fotobilder vorerst auf ihren jeweiligen Seiten belassen, bis sie durch neue Fotos ersetzt werden können.

 

Statt einer sofortigen Umordnung wurde die Übersichts-Seite “Fotobilder-A” erstellt.
Diese Archiv-Seite bietet einen schnellen Überblick über alle, bis zum April 2008 eingestellten und noch nicht umsortierten Fotobilder. Durch Verlinkungen können Sie die Informationen zu diesen Bildern, auf ihren jeweiligen Seiten, direkt erreichen.

 

 

 

2. Begriffsbestimmungen für “Foto” und “Fotobild”

 

In Fotowettbewerben wird zwischen manipulierten und  nicht manipulierten Fotos unterschieden. Teilweise werden manipulierte Fotos abgewiesen.

 

Ob das richtig ist oder nicht, die dort verlangten Teilnahmebedingungen helfen uns,
die beiden Begriffe “Foto” und den hier verwendeten Gegen-Begriff “Fotobild” zu definieren.

 

Als “optimiert”, also “nicht manipuliert” gelten:

 

Tonwert-Korrektur (Licht, Schatten, Mitteltöne – um Kontraste zu optimieren)

Weißabgleich-Korrektur (z.B. um Farbstiche zu entfernen)

milde Schärfung, z.B. mit den Werten:

Stärke: 80-160

Radius: 1,0 bis 1,5

Schwellenwert: 5

Optimierung durch Bildausschnitt

 

Diese Bilder werden auf osbelder.de als “Foto” oder als “optimiert” bezeichnet.

 

 

Als “bearbeitet” oder “manipuliert” gelten folgende Bildbearbeitungs-Techniken:

 

Montagen  [darunter fallen auch sämtliche Panoramen!]

Entfernen oder Hinzufügen von Bildteilen [also jede Art Retusche]

Austausch von Hintergründen

[also alle harten Eingriffe ins Bildmaterial]

 

Diese Bilder werden auf osbelder.de als “Fotobilder” oder als “bearbeitet” bezeichnet.

 

 

Infos dazu, u.a.

 

1. in der Zeitschrift “NaturFoto” - Diese können Sie per Abonnement beziehen

beim: Tecklenborg-Verlag >Magazine >NaturFoto. Das Spezial-Magazin für die Natur-Fotografie liefert mtl. ausgezeichnete Fotos, Infos, Kommentare, Reiseberichte für Fotografen. Sie ist sehr empfehlenswert, auch wenn viele ihrer Leser zum “konservativen Lager” gehören (Digital, aber nur optimierte Fotos).

 

2. www.bildmanipulation.org - Das war eine sehr interessante Buchbesprechung. Leider sind die Links zu vielen Beispielen aus der Werbefotografie nicht mehr zu finden, ob die Beispiele im Buch enthalten sind, ist mir nicht bekannt. – 

 

Optimierte oder bearbeitete Naturfotos habe ich dort nicht gefunden.

 

Interessant der Unterschied zu osbelder.de. Auf unserer Web-Site soll niemand mit manipulierten Bildern manipuliert werden. Hier sollen, abgesehen von den nützlichen Dokumentations-Fotos, Bilder präsentiert werden, die uns Freude bereiten sie anzusehen.

 

 

Die hier verwendete Unterscheidung zwischen Foto und Fotobild ist nicht eingeführt,
sie gilt nur für diese Web-Site. 

 

Auch auf der Web-Site des DVF (Deutscher Fotografen-Verband), der auch international agiert,
ist die oben beschriebene Abgrenzung, oder eine vergleichbare Unterscheidung in den Galerien,
nicht zu finden.

 

Andererseits halte ich sie für wirklich nützlich, würde sie doch endlich die leidigen Diskussionen beenden. Zudem könnten, durch die Unterscheidung in die beiden wichtigsten Kategorien, die Fotografen gerechter beurteilt werden.

 

Denn Hochachtung vor denen, die mit der alten Technik gute Fotos herstellen und das gleiche gilt für jene, denen das mit Hilfe der umfangreichen neuen Technik gelingt. Entscheidend sind gute aber auch ehrliche Bilder, egal mit welcher Technik.

 

Nicht einbezogen werden, auf dieser Web-Site, ”fotorealistische Bilder”, die allein mit Computer-Programmen (ohne ein Grundfoto) hergestellt werden. Diese Bilder beruhen, vergleichbar mit den Phantasie-Bildern der alten Kunstmaler, auf Naturerfahrungen und sollten deshalb nicht in Bausch und Bogen abgelehnt werden.

Wer nicht ausreichend die natürliche Landschaft, auch unter verschiedenen Lichtbedingungen, kennen gelernt hat, kann keine guten fotorealistischen Bilder erzeugen. Aber, dieser Bereich ist eine eigene Kategorie

 

 

 

3. Unnütze Diskussionen

 

An der leidigen Diskussion, ob digitale Bearbeitungen “erlaubt” sind, will ich mich nicht weiter beteilige. Es ist eine sinnlose Streiterei. Ich werde im Folgenden nur kurz auf einen vergleichbaren Streit im Kunstsektor hinweisen.

 

In der Kunst hat man früher die “Veduten-Malerei” abgewertet. Bilder, die genau der Wirklichkeit entsprachen, galten nicht als künstlerisch wertvoll. Heute werden sie von Kunstliebhabern und Historikern ebenso hoch geschätzt, wie die so genannte “echte Kunst”.
Die Diskussion über die Veduten-Malerei ist längst verstummt. Beide Kategorien haben ihre Berechtigung, jede in ihrer eigenen Art.

 

Durch die Digital-Fotografie entstand heute der gleiche Streit, nur mit umgekehrtem Inhalt.

 

Damals wurden die genauen Abbilder als Veduten abgewertet, z.B. Bilder von alten Städten oder einer Situation (Genrebilder).

 

Heute werden die genauen Abbilder der Wirklichkeit hochgelobt, als einzig wahre Fotografie. Wer nur die bisher übliche Denkrichtung (Techniken der Dunkelkammer) gelten lassen will, kann durchaus, aber nicht wertend, als “konservativ” bezeichnet werden.

 

Diese konservativ eingestellten Veduten-Fotografen und -Fotoliebhaber, könnten aus der Kunstgeschichte lernen. Denn die Betrachter ihrer Fotos werden eines Tages selbst nach optimierten und bearbeiteten Fotos unterscheiden. Deshalb ist der heutige Streit über die Art der Fotografie unnötig.

 

Kritisch ist nur der Grenzbereich, in dem versteckte Bearbeitungen nicht erkannt werden.
Das heißt, durch die Auflage zur klaren Unterscheidung, werden die Urheber veranlasst, bei der öffentlichen Präsentation ihrer Fotos, z.B. in Ausstellungen oder Wettbewerben, “die Karten auf den Tisch zu legen”.

 

Deshalb sollte, wie in der Mal-Kunst, auch in der Fotografie nach Kategorien unterschieden werden. Danach wird es leichter werden, jedes Bild in seiner eigenen Art anzunehmen und objektiver zu bewerten, ohne eine Richtung pauschal abzuwerten.

 

Man kann doch keinen Hund schelten, weil er keine Mäuse fängt, statt dessen hat er andere Eigenschaften. Das heißt, man kann nicht Fotos mit Fotobildern gleichsetzen oder vergleichen! 

 

 

 

4. Beurteilungen digitaler Bilder ungleich schwieriger

 

Eines muss man allerdings den Veranstaltern der Fotowettbewerbe zugute halten.
Eine Bewertung digitaler Fotos ist ungleich schwieriger als die Bewertung von Analog-Material.

 

Wenn die Veranstalter von Fotowettbewerben beide Kategorien nach festen Kriterien zulassen, das Foto, wie auch das Fotobild, setzt das ausreichend qualifizierte, fachübergreifende Preisrichter voraus. Sie müssten sich in der Fotografie ebenso auskennen, wie in der Bildbearbeitung und der bildenden Kunst!

 

Das ist zweifellos das größte derzeitige Handicap, denn die Bildbearbeitung ist eine noch sehr junge Disziplin.

 

 

 

5. Zur Foto- und Bild-Präsentation auf osbelder.de

 

Auf Fotos der Web-Site osbelder.de werden alle mir verfügbaren Optimierungs- und Bearbeitungs-Techniken angewandt, ohne Rücksicht auf eine Bewertung durch die Vertreter irgendeiner Fachrichtung.

 

Es wird “nur” auf nicht erkennbare gravierende Bildeingriffe aufmerksam gemacht.

Beispiele:

Bei Panoramen fehlt ein entsprechender Hinweis, weil allgemein bekannt ist, dass sie
immer Montagen sind.

Von Architekturfotos ist bekannt, dass die stürzenden Linien in nahen Aufnahmen immer gerade gezogen werden müssen. Das muss hier nicht erwähnt werden.

 

Auf dieser Web-Site werden, seit Mai 2008, Fotos und Fotobilder, soweit wie möglich, getrennt voneinander präsentiert und ohne die Techniken zu werten. Ich werde mich bemühen, Kommentare zur Bearbeitung der Bilder hinzuzufügen. Frühere Bearbeitungen können jedoch meist nicht mehr rekonstruiert werden.

 

Die in osbelder.de gezeigten Bildbearbeitungen haben keine künstlerische Ausrichtung.

Es sind Bildbearbeitungen rein handwerklicher Art.

 

 

Soweit die Einleitung zu den Fotobildern, die nach und nach diesem Thema zugeordnet werden.

 

1. Überblick

2. Begriffsbestimmungen

 ...Kriterien f. Fotowettbewerbe

3. Unnütze Diskussionen

4. Schwierige Beurteilgen

5. Foto-Bild-Präsentation

6. Zeichnungen

Der Begriff “manipuliert”

ist wertend und wird auf dieser Web-Site gemieden.

IMG_6634-Zeich-03

Freigestellte Magnolie weiter bearbeitet (in Photoshop-Elements):

 

Überarbeiten >sw-konvertieren - danach: >Filter >Zeichnenfilter >Fotokopie 

 

für Zeichnung oben: Detail 9, Dunkelheit 12 - Gaußscher Weichzeichner mit Radius 1,2

(Wirkung: lavierte Bleistift-Skizze)

 

für Zeichnung unten: Detail und Dunkelheit maximal - Gaußscher Weichzeichner Radius 2,2

(Wirkung: Linolschnitt, oder Kohlezeichnung)

 

Wenn Sie selbst solche Bearbeitungen versuchen wollen, denken Sie daran, als letzten Schritt eine neue Füllebene >Volltonfarbe zu hinterlegen (z.B. leuchtendes Rot). Mit Hilfe der hinterlegten dunklen Ebene sehen sie die Fehler auf der Transparenz-Ebene und können sie leicht beseitigen. Anschließend die Füllebene wieder löschen.

 

Die Namen der Filter haben wenig mit ihrer Wirkung zu tun, sie reagieren auch auf jedes Motiv anders. Deshalb muss, vor allem anfangs, sehr viel ausprobiert werden.

IMG_6634-Zeich-01

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