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Weiße und generell helle Flächen mit zarten Farben, sind in der Natur mit Konsumer-Geräten schwer zu fotografieren. Bei starkem Sonnenlicht bleichen die Farben aus, an diesen Stellen ist dann keine Zeichnung mehr vorhanden.
Andererseits sind Naturfotos ohne Sonnenlicht langweilig und flach. Nur zur Dokumentation sind sie zu gebrauchen.
In früheren Jahren ist mir kein gutes Magnolien-Foto gelungen. Der Vorgarten ist zu klein, ungünstige Hintergründe, vor allem Gehweg und Straße, störten die Aufnahmen. Oft wurde die Blütezeit durch Frost verkürzt.
Erst mit der Aufnahme oben war ich zufrieden. Das milde Abendlicht wirft Schatten, die die Tiefenwirkung erhöhen, aber nur an wenigen und kleinen Stellen sind die Farben “ausgefressen” (keine Zeichnung vorhanden).
Aufnahmedaten: Canon PowerShot Pro 1 - 8-MP - 200er Tele - 1/320 - Blende 4.0 - am 12.4.2008, 19.10 Uhr
Bearbeitung: Autokorrekturen in Photoshop-Elements und eine Ausschnittvergrößerung
Magnolien-Blüten freigestellt (siehe oben)
Freigestellte Einzelobjekte wirken imposanter, weil sie einen außergewöhnlichen Bildausschnitt präsentieren, den das Auge so nicht sieht. Sie haben deshalb einen Lupen-Effekt.
In der Freistellung werden die, nach eigenem Empfinden, störenden Bildelemente ausgeblendet. Das geschieht vollständig und konsequenter als in der technisch bedingten Hintergrund-Weichzeichnung. Bei der Freistellung kommt es vor allem auf den richtig gewählten Ausschnitt an.
Das Problem der Ausschnitte auf transparentem Hintergrund ist der eingeschränkte Farb-Umfang in den verfügbaren Formaten .gif oder .png.
Hier wurden, bei der Bildkomprimierung fürs Web, im .png-Format 128 Farben eingestellt. Dadurch entstand, trotz kleiner Dateigröße von nur 85 KB, eine akzeptable Bildwiedergabe mit geringer Ladezeit.
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