Bestimmung der Bildgröße
Inhalt:
1.
Pixeldichte
2. Maße des Fotos
3. Weitere Frames nicht zu
empfehlen
4. Fotoserien fürs Web aufbereiten (Verweis auf
FUSION-3)
5. Fotos fürs Web mit Photoshop Elements 6.0
5.
Fehlermeldung von Elements: ConnAPI.dll
1. Pixeldichte
Ein klassischer Röhrenmonitor kann 72 dpi (Dot pro Inch) darstellen. Notebooks lösen höher auf. Die besten (teuren) Multimediageräte können bis knapp unter 140 dpi auflösen, die meisten „begnügen“ sich mit bis zu 120 dpi.
Heute sind Bildauflösungen von 72, bis (bevorzugt) 96 dpi völlig ausreichend. Die dpi-Anzahl sollte durch 3 teilbar sein, entsprechend der drei Grundfarben des Farbspektrums. Ich verwende aktuell nur noch 96 dpi.
(Vorsicht, ein Fotolabor braucht 300 dpi !! - Deshalb sollten Sie nur Kopien ihrer Fotos fürs Web verkleinern)
2. Maße des Fotos
Die Breite und die Höhe der Fotos wird durch die Darstellung auf dem Monitor bestimmt. Diese stellt der Bediener über die Bildschirmauflösung ein. Je höher die Auflösung, desto kleiner die Darstellung und desto mehr Platz bietet der Monitor. Die Fotodateien können weniger komprimiert, also größer, eingelesen werden. Das verlängert aber auch die Ladezeiten.
Bildgröße - aktuell: Durch die Möglichkeit der „Batch-Konvertierung“, der Umwandlung von Fotoserien, in IrfanView (siehe unten) setzte ich für beide Formate, Hoch- und Breitformat, für die Lange Seite einheitlich 660 Pixel. Nach dem Einfügen auf die Web-Site wird das Bild, mit gehaltener Strg-Taste, auf die gewünschte Größe gezogen.
Bildschirmauflösung:
Bei den üblichen Fotos sind kaum Unterschiede zwischen den
höheren Auflösungen zu erkennen. Deshalb blieb ich bei der
gut lesbaren und meist verwendeten 1024 x 768 dpi
Bildschirmauflösung. Sie hat den Vorteil, dass auch kleinere
Geräte keine Darstellungsprobleme haben. Auch die heute meist
verwendete 10 pt Schriftgröße kann bei dieser Auflösung
gut gelesen werden. Damit ist auch berücksichtigt, dass
zunehmend Notebooks, mit kleineren Bildschirm-Diagonalen, an
schnellen Internetzugängen eingesetzt werden, z.B. als
Desktop-Ersatz.
Achten Sie aber darauf, dass nicht versehentlich
die 10 px (10 Pixel) Schriftgröße verwendet wird, die
häufig voreingestellt ist. Sie entspricht etwa der 8
pt-Schriftgröße und die ist zu klein!
Um in FUSION flüssig arbeiten zu können, dürfen die Fotos beim Einlesevorgang nicht breiter sein als der zur Verfügung stehende Platz im Layout-Rahmen.
Sind die Fotos zu
breit, wird der Layout-Rahmen mit jedem Einlesen eines Bildes
verschoben.
Sind die Fotos zu hoch, muss vom Besucher
gescrollt werden. Eine ganzheitliche Sicht wäre dann nur durch
herunter-zoomen möglich.
In älteren Browsern,
könnten sich die Bilder, ohne die dazu gehörenden Texte,
beim Aufrufen verschieben.
Denn früher wurde eine
PC-Grundeinstellung bevorzugt, die die Bilder auf die Bildschirmgröße
automatisch anpasste. Dadurch kam es zu unschönen Lücken
und hinderlichen Verschiebungen, bis zu unlesbaren Überlappungen
bei der Anzeige des Seiteninhalts.
In aktuellen Browser-Versionen können auch große Hochformat-Fotos angezeigt werden. Sie sollten aber die Bildschirmhöhe in der Vollansicht nicht übersteigen, damit eine ganzheitliche Sicht des Fotos erhalten bleibt. Beispiel, siehe auf osbelder.de auf der Seite „Wohnort“ (erstes Bild). Das Foto der Traube ist 630 dpi hoch, die Überschrift kann in der Vollansicht noch mit angezeigt werden.
Berechnen Sie also zuerst die maximale Breite Ihres Layout-Rahmens. Das ist meist die Bildschirmbreite minus Navigationsleiste, ohne einen weiteren Frame (siehe unten). Und ziehen Sie dann noch die Ränder rechts und links der Fotodarstellung ab, dann erhalten Sie Ihre maximale Bildgröße.
Für diese Website
(Auflösung 1024x768) habe ich aktuell die längere
Bildseite auf 660 Pixel festgelegt. (im Einzelfall bis
720px)
Die kürzere Seite wird vom Bildbearbeitungs-Programm
proportional berechnet.
Die Fotos werden nach dem Einlesen durch ziehen mit der Maus verkleinert, in FUSION durch Halten der Strg-Taste, um Verzerrungen zu vermeiden.
3. Weitere Frames nicht zu empfehlen
Neben der Navigationsleiste am linken Rand, in ...osbelder.de als Stichwortleiste genutzt, werden weitere Frames auf Fotoseiten kaum verwendet werden können. Wenn rechts und links ein Rahmen das Layout einschränken, sind keine großen Fotodarstellungen mehr möglich. Deshalb gehen die hier genannten Maße von nur einer Navigationsleiste aus und die ist auch noch möglichst knapp gehalten.
Ich habe mit einem zusätzlichen Frame auf der rechten Seite nur kurz experimentiert. Für Textseiten ist er vielleicht noch zu gebrauchen, für Fotoseiten kann ich ihn nicht empfehlen.
Denken Sie auch daran, dass ein Rahmen auf der rechten Seite oft zu Werbe-Einblendungen verwendet wird. Sie laufen also Gefahr, dass eine gewünschte Hervorhebung ins Leere läuft, weil der Besucher negative Erfahrungen im Web auf Ihre Seite überträgt.
Deshalb verwende ich auf meinen Web-Sites für Hervorhebungen nur kleine Extra-Rahmen im sonst weitgehend freien rechten Raum, die werden seltener übersehen.
Aus gleichem Grund sollte auch die Navigation nicht auf der rechten Seite stehen.
Um Fotos zu verkleinert gibt es inzwischen zwei Wege:
Eine Serie von Fotos, z.B. eine ganze Galerie, kann mit dem kostenlosen Bildbetrachter IrfanView in kürzester Zeit und fast genau auf die gewünschte Größe, klein-gerechnet werden. Eine sehr komfortable und zeitsparende Funktion.
Einzelfotos werden im Bildbearbeitungsprogramm, z.B. in Photoshop Elements, fürs Web aufbereitet.
3.
Fotoserien fürs Web aufbereiten (klein-rechnen)
siehe
Seite FUSION-3
unter dem Punkt 26 „Dateigröße
setzen...“ (eine Schritt für Schritt Beschreibung)
4. Fotos fürs Web mit Adobe Photoshop Elements 6.0 (kostet 80,- bis 100,- EUR)
Fotos über
Kartenleser auf den PC einlesen – alle unbearbeiteten Fotos in
einen gemeinsamen Ordner ablegen
Photoshop Elements 6.0 öffnen
Nun, entweder die
Fotobearbeitung teilweise automatisieren:
Datei >Mehrere
Dateien verarbeiten – erste und automatisierte Optimierung
und Konvertierung ins PSD-Format – aber noch ohne
Schärfung! Das geht super schnell, führt aber oft nicht zum
gewünschten Ergebnis.
Oder z.B. in Fünfer-Gruppen in Elements öffnen und...
Anschließend
Fotos
nacheinander aufrufen, und abschließend optimieren
mit...
z.B. >Überarbeiten >(alle Autofunktionen
ausprobieren), gerade stellen, Farbtemperatur, Retuschen usw.,
am
Ende ggf. leicht Schärfen –
besser fürs Web: nicht schärfen oder nur die Funktion
in Elements: >Überarbeiten >Automatisch scharfzeichnen
Wichtig!! zuletzt speichern in PSD
anschließend das
Foto zuerst verkleiner:
>Bild >Skalieren >Bildgröße
– und dort zuerst den dpi-Wert auf 96 stellen, danach die
längere Seite auf -z.B.- 660 Pixel setzen
OK und das Foto
wird in „Miniformat“ am Bildschirm angezeigt
danach die verkleinerte
Bilddatei fürs Web speichern:
über >Datei >Für
Web speichern – mit dem Schieberegler für die JPG-Qualität
die Bildgröße auf ca. 40 bis 80 KB setzen.
(Unter 40 KB würde ich kein Foto mehr ins Internet stellen. Die Browser können alle über Strg und + die Fotos zoomen. Zu kleine Foto-Dateien sehen dann scheußlich aus.)
Vorsicht! - nach der Umwandlung über „Für Web speichern“ fragt Elements, ob auch die PSD-Datei erneut gespeichert werden soll
Nein !!! ... natürlich nicht!!!
denn Sie haben vorher die PSD-Datei auf 660 Pixel verkleinert – Ihre PSD-Bearbeitung würde, für andere Verwendungen, verloren gehen.
Diese Abfrage ist eindeutig eine gefährliche Fehlfunktion in Elements 6.0 – Fürs Web muss immer verkleinert werden, die große Bearbeitungsdatei muss immer nachträglich erhalten bleiben,. Deshalb ist diese Abfrage überflüssig und kann, wenn man nicht acht gibt, zum Verlust der PSD-Bearbeitung führen. Sonst habe ich an Elements nichts wesentliches auszusetzen, wenn ich mir auch einige Verbesserungen vorstellen könnte.
In den umfangreichen Dialogen zur Optimierung und Web-Verkleinerung genau überlegen (aus-testen), wie und wohin Sie die Datei bearbeiten und speichern wollen. Ihr Original nie überschreiben. Automatische Prozesse können auch mal völlig daneben gehen, dann wird das Original wieder gebraucht.
Die ersten Galerien habe ich noch mit Altversionen, von Photoshop Elements und PaintShop Pro, manuell, Bild für Bild, fürs Web vorbereitet. Dabei gab es immer wieder unerklärliche Fehler bei der Bearbeitung und der Anzeige der Fotogalerien in FUSION-9. Erst mit der neuen Version von Photoshop Elements 6.0 und dort mit der Funktion „Für Web speichern“, bleiben die Galerien stabil und lassen sich fließend bearbeiten.
Doch auch in Photoshop
Elements 6.0 hatte ich anfangs große Probleme. Drei Galerien
mussten neu bearbeitet und verlinkt werden. Die Fehler entstanden,
weil ich auch die Web-Aufbereitung über die Funktion „Mehrere
Dateien verarbeiten“ ausführte und die EXIF-Daten
in den Web-Bildern nicht löschte.
Sie verursachten in
FUSION-9 unkorrigierbare Fehler.
Erst als ich die Daten im
letzten Konvertier-Schritt über die Funktion „Für Web
speichern“ bearbeitete, funktionierte alles optimal.
Zusammenfassung:
Die Serien-Aufbereitung über IrfanView funktioniert
tatsächlich, wenn die Einträge in den
Batch-Konvertierungs-Fenstern stimmen (Verweis auf ...osbelder.de
siehe oben).
Nur noch Einzelbilder lohnen sich, in folgenden Schritten fürs Web zu verkleinern:
1. Das einzelne Foto im
Bildbearbeitungsprogramm abschließend optimieren, ob mit
automatischen Abläufen, oder manuell
2. Das optimierte Foto
im PSD-Format speichern !! (vor dem Verkleinern speichern
nicht vergessen).
2. >Bild >Skalieren >Bildgröße
und dort zuerst 96 dpi eingeben und danach die lange Seite auf 660
Pixel setzen (alle drei Häkchen links unten müssen gesetzt
sein), danach OK
3. Das so verkleinerte Foto über >Datei
>Für Web speichern – in ein JPG umwandeln, die Größe
durch den Qualitäts-Schieberegler bestimmen, dann speichern.
4.
Die PSD-Datei ohne erneut zu speichern
schließen.
Bildnamen fürs
Web - ändern oder erweitern:
Ich habe mich inzwischen
für die Erweiterung der Web-Bildnamen entschieden. Das
heißt, das Foto behält seine ursprüngliche Nummer und
bekommt dazu den Zusatz -web. Das hat den Vorteil, dass ich jederzeit
das Foto (im Original mit Exifdaten) leicht wiederfinde, falls es
einmal gebraucht, oder gar beanstandet wird.
Dieses Verfahren war
zumindest früher unter den Profis verpönt. Bevorzugt wird
ein Bildtitel als Untertext, der durch Auflegen des Maus-Zeigers
angezeigt wird. Wer dies übernehmen will, muss zusätzlich
ein Bildarchiv-Programm aufwendig aktuell halten. Oder er führt
ein Verzeichnis mit den Bildnamen auf der Web-Site und dahinter den
Namen auf seiner Festplatte, alles natürlich alphabetisch
sortiert. Das wird umso lästiger, je mehr Fotos eine Web-Site
enthält.
Ich hätte (Jan. 2009) schon eine Liste von ca.
1000 Bildnamen mit den jeweiligen Doppeltiteln. Das kann sich ein
Privat-User ersparen, indem er die Fotos nach Jahr und Nummer ablegt
und die Nummer im Web anzeigen lässt.
5. Fehlermeldung ConnAPI.dll in Photoshop Elements 6.0
Meine Version 6.0 von
Photoshop Elements, gekauft Anfang Februar 2008, nervte mit der
Fehlermeldung, dass die ConnAPI.dll nicht gefunden wurde.
Wenn
Sie sich das Programm kaufen und der Fehler ist noch nicht behoben,
fragen Sie ihren Computerhändler, falls Sie mit der folgenden
Kurzbeschreibung nicht sicher umgehen können.
Mein Computerhändler gab mir folgende telefonische Auskunft:
Start (öffnen)
Ausführen
„regedit“
(eingeben)
HKEY_LOCAL_MASCHINE
Software
Microsoft
Windows
Current
Version
Run -> dort den Eintrag von Photoshop Elements (aus dem
Autostart) löschen
Lassen Sie aber den
Eintrag vom Adobe Reader drin, wenn Sie häufig im Internet
unterwegs sind und auf den Adobe Reader zugreifen müssen.
-.-